Tödlicher Beschuss eines Linienbusses in Cherson: Zwei Tote und elf Verletzte.
Angriff auf einen Linienbus in Cherson
Nach Angaben von UATV: Am 1. Juli 2023 um 7:00 Uhr morgens griffen russische Streitkräfte in Cherson einen Linienbus an. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, elf weitere wurden verletzt. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich mehr als zehn Fahrgäste im Bus. Die Hauptwucht des Einschlags traf den Bereich, in dem eine Frau namens Tetjana mit ihrer Tochter saß.
Eine der verletzten Frauen schwebte in Lebensgefahr und musste notoperiert werden. Die Opfer erlitten unter anderem Minen- und Sprengverletzungen sowie multiple Splitterwunden.
„Wir standen an der Haltestelle. Nach dem Einschlag begannen wir, die Menschen auf eine Bank zu ziehen. Der Bus fing Feuer, ich habe ihn gelöscht“, berichtete der Augenzeuge Serhij.
Weitere Angriffe und ihre Folgen
Im Laufe des Tages wurde Cherson weiter beschossen, unter anderem traf es das Stadtzentrum. Bei diesem zweiten Angriff kam eine weitere Frau ums Leben, mehr als zehn Personen wurden verwundet.
„Zuerst versuchte ich, sie aus dem Bus zu ziehen, weil ich dachte, sie lebt noch“, schilderte Tetjana Peschyk die Ereignisse.
Die Ärzte versorgten die Verletzten, darunter sieben Patienten im Alter von 35 bis 65–70 Jahren.
„Die Verletzungen sind sehr unterschiedlich“, erklärte der Arzt Jewhenij Oleksandrow.
Diese Tragödie verdeutlicht erneut die Gefahr, der die Bewohner Chersons durch die Kampfhandlungen ausgesetzt sind. Der Angriff auf den Linienbus ist ein erschütterndes Beispiel dafür, wie Zivilisten unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Die Sicherheit der Zivilbevölkerung bleibt bedroht, besonders in Gebieten mit aktiven Gefechten. Die Ereignisse unterstreichen die dringende Notwendigkeit, Zivilisten zu schützen und den Opfern des Konflikts sofort medizinische Hilfe zukommen zu lassen.
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