WP-Enthüllung: Tulsi Gabbard erhielt 25.000 Seiten von hinduistischer Sekte.

WP-Enthüllung: Tulsi Gabbard erhielt 25.000 Seiten von hinduistischer Sekte
WP-Enthüllung: Tulsi Gabbard erhielt 25.000 Seiten von hinduistischer Sekte

Ermittlungen der Washington Post

Nach Angaben von Espreso.tv: Die Washington Post hat aufgedeckt, dass Tulsi Gabbard, die frühere Direktorin der US-Geheimdienste, über 25.000 Seiten an Unterlagen von der hinduistischen Organisation Science of Identity Foundation (SIF) erhalten hat. Diese Dokumente sollen zeigen, wie die Gruppierung politische Entscheidungen beeinflusste. Der Fall wirft Fragen zu möglichen Verflechtungen zwischen Politik und religiösen Gemeinschaften auf.

Gabbard übernahm 2025 die Leitung der US-Geheimdienste und war damit formal für 18 Nachrichtenagenturen verantwortlich. Die Recherchen belegen, dass ihre Eltern enge Verbindungen zu SIF hatten – ein Hinweis auf tiefere persönliche Beziehungen, die ihre politische Karriere geprägt haben könnten. Bereits in den 1990er Jahren engagierte sich Gabbard in einer Kampagne gegen die Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen auf Hawaii, was ebenfalls mit ihren religiösen Überzeugungen in Verbindung stehen dürfte. Die genauen Hintergründe dieses Engagements bleiben jedoch unklar.

Politisches Wirken und ethische Bedenken

Darüber hinaus hat die Journalistin Laura Loomer nachgewiesen, dass Gabbard Dokumente des russischen Militärgeheimdienstes GRU über Biolabore in der Ukraine weiterleitete. Dies unterstreicht ihre aktive Rolle in politischen und internationalen Angelegenheiten. Die Vorfälle werfen grundlegende Fragen zur Transparenz und Ethik von Politikern auf, insbesondere hinsichtlich ihrer Verbindungen zu religiösen Organisationen.

Diese Enthüllung verdeutlicht, wie wichtig es ist, die Beziehungen zwischen religiösen Gruppen und politischen Akteuren zu untersuchen. Solche Verbindungen könnten Einfluss auf Entscheidungsprozesse und die Gestaltung staatlicher Politik nehmen. Angesichts der zunehmenden Politisierung religiöser Themen in den USA könnten diese Erkenntnisse eine breitere Debatte über Ethik und Transparenz in der Politik auslösen – sowie über die Rolle religiöser Organisationen bei der Beeinflussung gesellschaftlicher Entwicklungen.


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