Neue Hürden an der Grenze: Rumänien verlangt nun TÜV-Nachweis für ukrainische Autos.
Verschärfte Einreisebestimmungen führen zu Problemen
Nach Angaben von TSN.ua: Rumänien hat seine Vorschriften für die Einreise ukrainischer Autofahrer verschärft. Ein verpflichtendes Zertifikat über die technische Überprüfung des Fahrzeugs ist nun Voraussetzung für die Grenzüberquerung. Diese neue Regelung hat bereits zu zahlreichen Zurückweisungen und erheblichen Komplikationen für viele Reisende geführt.
Diese Dokumente sind jetzt erforderlich
Ukrainische Autofahrer müssen für die Einreise nach Rumänien eine Reihe von Dokumenten vorlegen. Dazu zählen:
- Biometrischer Reisepass oder ein gültiges Visum;
- Fahrzeugzulassungsdokumente;
- Eine Krankenversicherung mit einer Mindestdeckung von 30.000 Euro;
- Ein Nachweis über den Reisezweck;
- Für Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren ist ein militärisches Meldedokument erforderlich.
Falls der Fahrer nicht der Halter des Wagens ist, muss zusätzlich eine Vollmacht vorgelegt werden.
Zudem gelten strikte Einfuhrbeschränkungen für bestimmte Waren nach Rumänien. Verboten ist die Einfuhr von:
- Fleisch- und Milchprodukten;
- Honig;
- Waffen;
- Rauschmitteln;
- Raubkopien;
- Tieren ohne die erforderlichen Genehmigungen.
Bargeldbeträge über 10.000 Euro müssen deklariert werden.
Der Aufenthalt in Rumänien ist für bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen erlaubt. Für ukrainische Autofahrer bedeutet dies, dass die Einhaltung aller neuen Vorgaben entscheidend für eine reibungslose Einreise ist. Die Situation wird durch eine aktuelle Baustelle zusätzlich erschwert: Vom 16. Februar bis zum 3. April ist der Grenzübergang „Solotvyno – Sighetu Marmației“ aufgrund einer Brückenreparatur für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Dies führt voraussichtlich zu längeren Wartezeiten an den verbleibenden Übergängen.
Die neuen Einreisebestimmungen, die der Verkehrssicherheit dienen sollen, haben erhebliche Auswirkungen auf die Reisepläne ukrainischer Autofahrer.
Die plötzliche Pflicht zum TÜV-Zertifikat stellt viele Reisende vor unerwartete Herausforderungen, insbesondere wenn das Fahrzeug nicht entsprechend vorbereitet ist. Zusammen mit der Sperrung eines wichtigen Grenzübergangs erfordert die Lage nun erhöhte Planung und Geduld, um mögliche Verzögerungen zu bewältigen. Reisende sollten sich vor Antritt der Fahrt unbedingt über die aktuellen Bedingungen informieren.
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