Grenzstau in der Ukraine am 6. Juni: Wo die längsten Wartezeiten drohen.
Aktuelle Lage an den ukrainischen Grenzen am 6. Juni
Nach Angaben von Novyny.live: Am 6. Juni kommt es an den Grenzübergängen der Ukraine zu erheblichen Rückstaus. Besonders betroffen sind die Kontrollpunkte zu Polen, der Slowakei, Ungarn und Rumänien. Reisende sollten sich auf mögliche Störungen der elektronischen Systeme einstellen, was zu zusätzlichen Verzögerungen führen kann.
Den aktuellen Daten zufolge bilden sich an einigen Übergängen Staus von rund 70 Fahrzeugen. Viele Grenzstellen lassen derzeit keine Fußgänger passieren, was die Reiseplanung für Menschen ohne Auto erschwert. Eine Ausnahme bildet die Grenze zur Republik Moldau, wo die Durchfahrt weiterhin ohne größere Behinderungen möglich ist.
Warteschlangen an den Grenzübergängen im Detail
Die Situation an der Grenze zu Polen stellt sich am 6. Juni wie folgt dar:
- Am Kontrollpunkt 'Ustyluh' warten 70 Pkw.
- Am Übergang 'Uhryniv' stehen 50 Fahrzeuge.
- In 'Krakowez' hat sich eine Schlange von 50 Pkw gebildet.
- Der Grenzpunkt 'Schehyni' meldet 45 wartende Autos.
- In 'Hruschiw' sind es 40 Fahrzeuge.
- An den weiteren Übergängen wie 'Jahodyn', 'Rawa-Ruska', 'Smilnyzja' und 'Nyshankowytschi' ist die Fußgängerpassage eingestellt; die Fahrzeugschlangen sind dort mit 0 bis 4 Autos sehr kurz.
An der slowakischen Grenze bieten die Punkte 'Malyj Beresnyj' und 'Uschhorod' eine Passagemöglichkeit für Fußgänger in beide Richtungen. In 'Uschhorod' beträgt der Rückstau lediglich fünf Autos. Die Kontrollstellen 'Tyssa', 'Dswinkowe', 'Kossyno', 'Luschanka' und 'Wylok' weisen unterschiedliche Auslastungen auf, mit Warteschlangen zwischen null und 20 Fahrzeugen.
Die Lage an den Grenzen zu Ungarn und Rumänien ist ebenfalls angespannt. An den Punkten 'Djakowe' und 'Solotwyno' stehen zwar keine Autos, jedoch ist auch dort die Fußgängerpassage nicht möglich. An den rumänischen Übergängen 'Porubne', 'Krasnojilsk', 'Djakiwzi', 'Mamalyha' und 'Kelmenzi' sind weder Fahrzeuge noch Fußgänger zu verzeichnen, was auf erhebliche Einschränkungen hindeutet.
„Autofahrern wird geraten, sich auf längere Wartezeiten an den Kontrollpunkten einzustellen und mögliche technische Verzögerungen durch elektronische Systeme einzuplanen.“
Die derzeitigen Grenzbehinderungen sind auf den erhöhten Reiseverkehr im Sommer sowie auf mögliche Störungen der elektronischen Kontrollsysteme zurückzuführen. Reisende sollten ihre Routen daher sorgfältig planen und ausreichend Zeit für die Abfertigung einrechnen. Besonders für Fußgänger gestaltet sich die Grenzquerung schwierig, da viele Übergänge für sie gesperrt sind. Die freie Durchfahrt in die Republik Moldau bietet sich als mögliche Alternative an, um die langen Staus zu umgehen.
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