Vierzig Tage gezielte Schläge: Wie der ukrainische Geheimdienst Russlands Militär- und Öl-Infrastruktur attackiert.
Die großangelegte Offensive des ukrainischen Sicherheitsdienstes
Nach Angaben von Слово і Діло — Інфографіка: Seit dem 25. Juni 2026 führt der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) eine vom Präsidenten Wolodymyr Selenskyj genehmigte, 40-tägige Militäraktion durch. Ziel ist es, Russland durch strategische Angriffe zu Friedensverhandlungen zu bewegen. Im Rahmen dieser Operation wurden gezielt Ölanlagen und militärische Einrichtungen ins Visier genommen – darunter auch solche auf der besetzten Halbinsel Krim. Die Aktion zeigt, wie weitreichend die ukrainischen Kapazitäten inzwischen sind.
Nach offiziellen Angaben des SBU wurden bei der Operation folgende Treffer erzielt:
- 6 Angriffe auf Erdölraffinerien;
- 10 Attacken auf weitere Objekte der Öl-Infrastruktur.
Zu den vorrangigen Zielen zählten Militärflugplätze, Fähren sowie Öl-Einrichtungen in russisch kontrollierten Gebieten.
Die wichtigsten Schläge im Überblick
Bereits am 26. Juni 2026 griff der SBU Versorgungsschiffe der russischen Marine an – darunter die 'Wolga' und die 'Wjatka' sowie die Fähre 'Petropawlowsk'. Nur wenige Tage später, am 1. Juli, folgte ein Angriff auf den Militärflughafen 'Saky'; ein zweiter Schlag gegen denselben Stützpunkt erfolgte am 3. Juli. Am 6. Juli 2026 wurde zudem ein Flugabwehrsystem vom Typ 'Panzir-S2' nahe Simferopol zerstört.
Besonderes Augenmerk lag auf den Raffinerien: So traf der SBU am 28. Juni 2026 die Ölraffinerie 'Slowjanski' in der Region Krasnodar. Die Serie setzte sich am 9. und 13. Juli 2026 mit Attacken auf Treibstofflager in Wjasniki und Michailowsk fort. Damit erstreckt sich die Operation nicht nur über die Krim, sondern auch über zentrale Landesteile, den Süden, Baschkortostan und sogar den Norden Russlands.
Der ukrainische Geheimdienst setzt seine Aktivitäten fort, in der Hoffnung, so Frieden und Stabilität in der Region zu erzwingen.
Die SBU-Operation zielt nicht nur darauf ab, Russlands militärische Infrastruktur zu schädigen, sondern auch die Entschlossenheit der Ukraine im Kampf gegen die Aggression zu demonstrieren.
Diese Maßnahmen dürften die Atmosphäre für künftige Verhandlungen prägen und könnten als Katalysator für neue diplomatische Initiativen wirken. Angesichts des anhaltenden Konflikts bleibt abzuwarten, wie die internationale Gemeinschaft reagiert und welche Folgen sich für die regionale Sicherheit ergeben.
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