Ukrainische Streitkräfte legen russische Logistik in der Krim lahm: Treibstoffmangel und Preisexplosion.

Ukrainische Streitkräfte legen russische Logistik in der Krim lahm: Treibstoffmangel und Preisexplosion
Ukrainische Streitkräfte legen russische Logistik in der Krim lahm: Treibstoffmangel und Preisexplosion

Gezielte Schläge gegen russische Militäreinrichtungen auf der Krim

Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) und die ukrainischen Streitkräfte haben eine Reihe erfolgreicher Angriffe auf die militärische Logistik Russlands auf der Krim durchgeführt. Dabei wurden gezielt Einrichtungen getroffen, die die russischen Truppen im Süden der Ukraine versorgen. Die Operationen führten zu einer schweren Treibstoffkrise und einem deutlichen Preisanstieg in der Region.

Bei einem Einsatz des SBU auf der Krim wurden drei Hangars mit Kampfflugzeugen auf dem Militärflugplatz „Gwardeiskoje“ zerstört. Zudem wurde ein Flugabwehrsystem vom Typ „Panzir-S2“ nahe Simferopol sowie die Anlage „TES-Terminal-1“ in Kertsch getroffen. In der Nacht zum 6. Juli wurden im Asowschen Meer zwei Treibstofftanker versenkt, die jeweils 7.000 Tonnen fassten. Diese Aktionen haben die Versorgungswege der russischen Armee empfindlich gestört.

Benzin wird zur Mangelware auf der Krim

Die Folgen dieser Angriffe sind deutlich spürbar: Die Treibstoffpreise sind rasant gestiegen. Ende Juni kostete ein Liter Benzin der Sorte 95 auf der Krim zwischen 130 und 150 Rubel. Die Bevölkerung leidet zunehmend unter der Knappheit von Benzin und anderen Erdölerzeugnissen.

Eskender Bariew berichtete: „Was das Überleben betrifft, so hat jeder zuerst den Mangel an Benzin bemerkt – ein Kanister Benzin kostet inzwischen über 100 Dollar.“

Vor dem Hintergrund der Treibstoffkrise, der steigenden Preise und der wiederkehrenden Stromausfälle auf der Krim hat der Vorsitzende des Medschlis des krimtatarischen Volkes, Refat Tschubarow, die Bewohner der vorübergehend besetzten Halbinsel aufgerufen, Vorräte an Trinkwasser, Medikamenten und Lebensmitteln für zwei bis drei Monate anzulegen.

Empfehlungen für die Bewohner der Krim

Die Lage in der Region erfordert von der lokalen Bevölkerung besondere Vorsicht, da sie direkt mit den Auswirkungen der Kampfhandlungen konfrontiert ist. Experte Nikita Kusmenko erklärte: „Die Entwicklung unbemannter Fluggeräte und anderer Waffensysteme, die jetzt bei den ukrainischen Verteidigungskräften im Einsatz sind, hat praktisch alle russischen Vorteile zunichte gemacht.“

Die Situation auf der Krim bleibt angespannt. Die militärischen Operationen der ukrainischen Streitkräfte beeinträchtigen die Logistik und Wirtschaft der Region erheblich. Angesichts steigender Preise und Ressourcenknappheit müssen die Bewohner mit weiteren Herausforderungen rechnen, die sich aus dem anhaltenden Konflikt ergeben. Die Anpassung an die neuen Lebensbedingungen wird für die Deckung ihrer Grundbedürfnisse immer wichtiger.


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