SBU: Mögliche Beteiligung russischer Geheimdienste an der Ermordung von Parubiy.
Nach Angaben von inkorr.com: Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat über die mögliche Beteiligung russischer Geheimdienste an der Ermordung des Volksabgeordneten Andrij Parubiy informiert. Laut den vorliegenden Informationen wurde das Verbrechen in Auftrag gegeben, und die Ermittlungen deuten auf eine wahrscheinliche 'russische Spur' hin. Diese Information wurde vom Leiter der SBU-Abteilung in der Lwiwska Oblast, Wadim Onischtschenko, bestätigt.
Ermittlungen und Festnahmen
Onischtschenko stellte fest, dass die Beteiligung russischer Geheimdienste infolge operativer Maßnahmen nach der Festnahme des Verdächtigen bekannt wurde. Derzeit überprüft die SBU gemeinsam mit der Nationalpolizei und dem Büro des Generalstaatsanwalts alle möglichen Teilnehmer dieses Verbrechens.
„Das Verbrechen weist Merkmale eines in Auftrag gegebenen Charakters auf. Es gibt operative Informationen, die auf eine mögliche Beteiligung russischer Geheimdienste an der Organisation des Mordes hinweisen“, betonte Onischtschenko.
Anklage und Theorien
Der Verdächtige konnte weniger als einen Tag nach dem Verbrechen festgenommen werden, und seine Identität wurde innerhalb von 36 Stunden festgestellt. Ihm wurden bereits Anklagen wegen vorsätzlichen Mordes und illegalen Waffenbesitzes gemäß ukrainischem Recht erhoben.
Der stellvertretende Leiter der Nationalpolizei, Andrij Nebytov, nannte die Version mit der russischen Spur in den Ermittlungen prioritär. Die Ermittler konzentrieren sich auf Informationen über mögliche Aufträge aus Russland und arbeiten aktiv daran, diese Version zu bestätigen.
„Wir schließen die Möglichkeit nicht aus, dass der Verdächtige versucht hat, ins Ausland zu fliehen. Dies wird untersucht“, fügte Nebytov hinzu.
Derzeit wurde nur einer Person Anklage erhoben – es handelt sich um einen Lwiwianer, geboren 1973, der in Lwiw lebte und informell arbeitete.
Somit ermitteln die ukrainischen Strafverfolgungsbehörden aktiv im Fall des Mordes an dem Volksabgeordneten und legen den Fokus auf mögliche russische Spuren. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Verdächtige versuchen könnte, ins Ausland zu fliehen. Derzeit wurde nur einer der Verdächtigen, ein Lwiwianer, der Gelegenheitsjobs hatte, angeklagt.
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