Großbrand nach Angriff auf Ölterminal in Leningrader Oblast: Ukrainischer Geheimdienst schlägt zu.
Drohnen greifen Ostsee-Ölterminal an
Nach Angaben von Novyny.live: In der Nacht zum 29. März hat der ukrainische Sicherheitsdienst SBU einen Schlag gegen das Ölterminal 'Ust-Luga' in der russischen Oblast Leningrad geführt. Dabei wurden schwere Schäden an der Anlage sowie ein Feuer gemeldet. Der Terminal 'Ust-Luga' ist ein zentraler Bestandteil der russischen Energieinfrastruktur und war bereits zuvor Ziel von Attacken auf die Ölversorgung Russlands im Ostseeraum. Der Vorfall reiht sich in eine Serie gezielter Aktionen gegen strategisch wichtige Einrichtungen ein.
Der kommissarische Leiter des SBU, Jewgeni Chmara, erklärte, dass diese Operationen darauf abzielen, Russlands wirtschaftliches Potenzial zu schwächen. Allein in der vergangenen Woche wurden Einrichtungen der Ölindustrie in Russland mindestens viermal angegriffen. So trafen Drohnen vom Typ 'Alfa' bereits am 25. März dasselbe Terminal 'Ust-Luga'. Zudem wurde die Raffinerie in Kirischi in der Oblast Leningrad beschossen.
Jewgeni Chmara ergänzte: 'Der SBU setzt gemeinsam mit den Verteidigungskräften die systematische Arbeit fort, um die finanziellen und logistischen Möglichkeiten des Feindes zu reduzieren.'
Diese Maßnahmen unterstreichen die strategische Ausrichtung der ukrainischen Streitkräfte, Ressourcen zu zerstören, die Russlands militärische Fähigkeiten stützen.
Angriffe auf Ölterminals
Die Attacken auf russische Ölterminals zeigen eine Intensivierung der ukrainischen Bemühungen im Wirtschaftskrieg gegen den Aggressor, insbesondere durch Schläge auf kritische Infrastruktur. Dies könnte Russlands Fähigkeit zur Energieversorgung beeinträchtigen, was erhebliche Folgen für seine Wirtschaft und sein militärisches Potenzial hätte. Im anhaltenden Konflikt könnten solche Aktionen zudem die Energiesicherheit in der Region und ganz Europas beeinflussen.
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