Ukrainischer Geheimdienst legt 41 russische Kampfjets lahm – Schaden über sieben Milliarden Dollar.
Geheimoperation „Spinnennetz“
Nach Angaben von Novyny.live: Am 1. Juni 2025 führte der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU eine großangelegte Aktion mit dem Codenamen „Spinnennetz“ durch. Dabei wurden 41 russische Flugzeuge zerstört oder beschädigt. Der Gesamtschaden für die russische Luftfahrt beläuft sich auf mehr als sieben Milliarden US-Dollar. Die Operation traf mindestens fünf militärische Flugplätze in Russland und versetzte der Luftwaffe des Angreiferstaates einen schweren Schlag.
Nach Angaben der Behörden wurden 34 Prozent der strategischen Marschflugkörperträger auf den wichtigsten russischen Stützpunkten getroffen. Einer der Koordinatoren dieser Aktion war Artem Tymofjejew. Die Angriffe auf die Luftwaffenstützpunkte lösten großflächige Brände aus, deren Löschung mehrere Tage dauerte. Zu den angegriffenen Flugplätzen gehörten:
- Belaja in der Oblast Irkutsk
- Djagilewo in der Oblast Rjasan
- Olenja in der Oblast Murmansk
- Iwanowo in der Oblast Iwanowo
- Woskressensk in der Oblast Moskau
Lage in der Region
Unterdessen verschärft sich die Situation in der Grenzregion. Gouverneur Alexander Bogomas aus der Oblast Brjansk meldete eine Tragödie: Beim Einsturz einer Brücke kamen mindestens sieben Menschen ums Leben, über 70 wurden verletzt. Diese Ereignisse unterstreichen die angespannte und gefährliche Lage in der Region.
34 Prozent der strategischen Marschflugkörperträger auf den Hauptstützpunkten der Russischen Föderation wurden getroffen. Wir tun alles, um den Feind von unserem Heimatboden zu vertreiben! Wir werden ihn zu Wasser, in der Luft und an Land schlagen. Und wenn nötig – holen wir ihn aus der Erde hervor.
Sicherheitsdienst der Ukraine
Die Operation „Spinnennetz“ markiert einen bedeutenden Schritt im militärischen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Sie zeigt, dass ukrainische Kräfte in der Lage sind, gezielte Schläge gegen kritische Infrastruktur des Gegners zu führen.
Dieser Einsatz hat weitreichende Folgen für die russische Luftfahrtinfrastruktur und deutet auf eine veränderte ukrainische Militärtaktik hin, die den weiteren Verlauf des Krieges beeinflussen könnte. Die Ausschaltung strategischer Marschflugkörperträger könnte Russlands Fähigkeit zu Angriffen auf ukrainisches Territorium einschränken und damit das gesamte Kampfgeschehen verändern. Gleichzeitig zeigt die Lage in der Oblast Brjansk, wie hoch die Spannungen in der Grenzregion sind – mit potenziell schweren humanitären Auswirkungen für die Zivilbevölkerung. Die zunehmende Aktivität ukrainischer Streitkräfte könnte den Konflikt weiter verschärfen und beide Seiten vor neue Herausforderungen stellen.
Lesen Sie auch
- Schwere Kämpfe in Donezk: 19 russische Angriffe binnen 24 Stunden
- Erstmals übernimmt die ukrainische Marine die Führung von NATO-Minenabwehrkräften
- Ukraine stellt drei neue Brigaden auf: Russland versucht, die Kampfzone auszuweiten
- Luftangriff auf Isjum: Russische Bombe trifft Postfiliale
- 2026: Iran blockiert die Straße von Hormus – Huthi sperren die Bab-el-Mandeb-Meeresenge
- Fünf Tanklastwagen zerstört: Ukrainische Streitkräfte greifen Militärstützpunkt in Luhansk an

