Löhne in der Ukraine steigen: 27.500 Hrywnja im Schnitt – Städte und Berufe im Vergleich.

Löhne in der Ukraine steigen: 27.500 Hrywnja im Schnitt – Städte und Berufe im Vergleich
Löhne in der Ukraine steigen: 27.500 Hrywnja im Schnitt – Städte und Berufe im Vergleich

Positive Entwicklung auf dem ukrainischen Arbeitsmarkt

Nach Angaben von Novyny.live: Die durchschnittliche Monatsvergütung in der Ukraine hat sich im Februar 2026 auf 27.500 Hrywnja erhöht. Gegenüber dem Vorjahresmonat, in dem noch 23.500 Hrywnja gezahlt wurden, bedeutet das ein kräftiges Plus von 17 Prozent. Diese Entwicklung deutet auf eine positive Dynamik und steigende Einkommen hin.

Ein genauer Blick auf die regionalen Zentren offenbart jedoch erhebliche Unterschiede. An der Spitze liegt Lwiw (Lemberg) mit einem Durchschnittsgehalt von 30.000 Hrywnja. Ebenfalls über dem Landesdurchschnitt liegen:

  • Uschhorod - 27.500 Hrywnja
  • Czernowitz - 26.000 Hrywnja

Die niedrigsten Durchschnittsgehälter werden dagegen in folgenden Städten gezahlt:

  • Tscherkassy - 24.300 Hrywnja
  • Poltawa - 23.000 Hrywnja

Welche Berufsgruppen profitieren besonders?

In der Hauptstadt Kiew stiegen die Gehälter mit 18 Prozent überdurchschnittlich stark. Die Entwicklung fällt regional sehr unterschiedlich aus, wie das Beispiel Cherson zeigt, wo die Löhne nur um 5 Prozent zulegten.

Besonders stark fielen die Gehaltssteigerungen in einigen spezifischen Berufsfeldern aus:

  • Fachkräfte für Markierung (Markierer) verdienen nun durchschnittlich 24.500 Hrywnja, ein Anstieg um 145%.
  • HTML-Entwickler kommen auf 40.000 Hrywnja, was einem Zuwachs von 86% entspricht.
  • Leiter der Beschaffungsabteilung erhalten im Schnitt 74.000 Hrywnja, 85% mehr als zuvor.
  • Javascript-Programmierer verdienen 65.000 Hrywnja, ein Plus von 75%.

Der anhaltende Aufwärtstrend bei den Löhnen ist ein Signal für wirtschaftliche Erholung. Zum Vergleich: Der gesetzliche Mindestlohn lag im Februar 2026 bei 8.647 Hrywnja. Die Daten zeigen zwar eine generelle Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Einkommen, machen aber auch die anhaltende regionale Ungleichheit deutlich.

Der Lohnanstieg deutet auf eine wirtschaftliche Erholung nach schwierigen Krisenjahren hin. Die erheblichen Einkommensunterschiede zwischen den Regionen können jedoch soziale Ungleichheit und Binnenmigration verstärken, was eine besondere politische Aufmerksamkeit erfordert.

Weitere Analysen sind nötig, um die treibenden Kräfte hinter diesen Veränderungen und ihre langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen vollständig zu verstehen.


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