Studie belegt: Mediterrane Ernährung senkt Schlaganfallrisiko bei Frauen deutlich.
18 Prozent geringeres Risiko durch mediterrane Kost
Nach Angaben von TSN.ua: Eine großangelegte Langzeitstudie mit 105.614 Teilnehmerinnen liefert klare Ergebnisse: Frauen, die sich konsequent mediterran ernährten, erlitten seltener einen Schlaganfall. Ihr Risiko für einen Schlaganfall jeglicher Art sank um 18 Prozent. Konkret reduzierte sich die Gefahr für einen ischämischen Schlaganfall um 16 Prozent und für einen hämorrhagischen sogar um 25 Prozent. Zu Beginn der Studie waren die Frauen durchschnittlich 53 Jahre alt und hatten keine Schlaganfall-Vorgeschichte. Über einen durchschnittlichen Beobachtungszeitraum von 21 Jahren wurden insgesamt 4.083 Schlaganfälle dokumentiert, darunter 3.358 ischämische und 725 hämorrhagische.
Was zeichnet die Mittelmeer-Diät aus?
Rund 30 Prozent der Studienteilnehmerinnen wurden der Gruppe mit der strengsten Einhaltung der Ernährungsweise zugeordnet. Diese zeichnet sich durch folgende Prinzipien aus:
- Schwerpunkt auf Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Fisch und Olivenöl;
- starke Einschränkung von rotem Fleisch, Milchprodukten und Lebensmitteln mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren.
«Der Schlaganfall ist eine der Hauptursachen für Tod und Behinderung. Es ist daher ein wichtiger Gedanke, dass wir durch eine bessere Ernährung das Risiko für diese verheerende Erkrankung senken können.» - Sophia S. Wang
Die Ergebnisse unterstreichen die zentrale Rolle einer gesunden Ernährung bei der Vorbeugung schwerwiegender Erkrankungen wie dem Schlaganfall. Die mediterrane Diät erweist sich dabei als ein wirksamer Ansatz zur Risikosenkung. Diese Erkenntnisse sind besonders vor dem Hintergrund der zunehmenden Belastung durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Bedeutung und können die Grundlage für konkrete Ernährungsempfehlungen bilden. Sie könnten auch die Entwicklung von Präventionsprogrammen im Gesundheitswesen beeinflussen.
Die Studie macht deutlich, dass die Wahl der Ernährung nicht nur das allgemeine Wohlbefinden steigert, sondern gezielt vor lebensbedrohlichen Ereignissen schützen kann.
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