In Mexiko fuhr ein Zug in einen Bus: 10 Tote und Dutzende Verletzte.
Tragödie am Bahnübergang in Mexiko
Nach Angaben von The Sun: In Mexiko ereignete sich eine schreckliche Katastrophe: Ein Hochgeschwindigkeitszug raste in einen doppelstöckigen Bus. Dabei kamen zehn Menschen ums Leben, viele weitere wurden verletzt.
Ein schneller Güterzug kollidierte mit einem Bus, der versuchte, einen Bahnübergang in Atlacomulco zu überqueren, etwa 130 Kilometer nordwestlich von Mexiko-Stadt.
x/@MeganoticiasTol x/@MeganoticiasTol
Shutterstock Editorial
In einem Video ist zu sehen, wie der Bus in einer Reihe auf der Straße Maravatío-Atlacomulco anhielt. Fahrzeuge auf beiden Seiten stoppten an den Bahngleisen, jedoch konnte ein Motorradfahrer im letzten Moment vorbeifahren.
Der Bus der Firma Herradura de Plata hielt zunächst an, setzte jedoch plötzlich wieder in Bewegung, als wolle er den Zug passieren lassen.
In dem Moment, als der Bus auf den Gleisen war, traf ihn der Zug.
Der Bus wurde zertrümmert, und wrackteile wurden mehrere Kilometer weit geschleudert.
Rettungsdienste, die am Unfallort eintrafen, fanden ein echtes Chaos und Zerstörung vor.
Auf Fotos vom Unfallort sieht man, dass das Dach des Busses vollständig abgerissen wurde und die Verletzten Schutz im Freien suchten.
Notfallteams aus mehreren Regionen sowie das Rote Kreuz arbeiteten daran, Überlebende aus den Trümmern zu befreien.
Trotz aller Bemühungen starben zehn Menschen, und 45 erlitten Verletzungen.
Die Behörden haben bereits eine Untersuchung der Umstände des Vorfalls eingeleitet, da die Entscheidung des Fahrers, auf die Gleise zu fahren, ein Rätsel bleibt.
Die kanadische Eisenbahngesellschaft Canadian Pacific Kansas City bestätigte den Vorfall und drückte den Familien der Opfer ihr Beileid aus.
Beamte der Stadt Atlacomulco riefen die Bürger dazu auf, vom Besuch des Unfallortes abzusehen und sprachen den Familien der Verstorbenen ihr Mitgefühl aus.
„Wir sprechen den Familien unser aufrichtiges Beileid aus, die von dieser Tragödie betroffen sind.”
x/@MeganoticiasTol
x/@MeganoticiasTol
AP
Diese Tragödie erschütterte nicht nur Mexiko, sondern auch die internationale Gemeinschaft. Weniger als eine Woche vor diesem Unglück gab es eine weitere schreckliche Verkehrskatastrophe, als ein überladener Reisebus mit einem anderen Fahrzeug in Sri Lanka kollidierte, wobei 15 Menschen starben. Diese beiden Vorfälle werfen Fragen zur Verkehrssicherheit und dem Zustand der Infrastruktur in beiden Ländern auf und erinnern an die Notwendigkeit, Verkehrsregeln einzuhalten.
Lesen Sie auch
- Logistikterminal in Saporischschja durch russischen Angriff beschädigt
- Ukrainische Streitkräfte gefährden Nachschub für die Krim massiv
- Ukrainische Armee reduziert russische Angriffswellen: Wo der Feind Gelände verliert
- Ukrainische Streitkräfte legen Russlands Luftabwehr auf der Krim lahm – warum dies den Zusammenbruch für die Besatzer bedeutet
- Nächtliche Angriffe auf russische Industrieanlagen: Ukrainische Streitkräfte treffen Ölraffinerien und Kautschukhersteller
- Weniger Panzer, mehr Infiltration: Warum Russland seine Angriffstaktik in der Region Charkiw umstellt

