Sibiha: Putins Einladung nach Moskau zeigt fehlenden Friedenswillen.
Stellungnahme von Außenminister Andrij Sibiha
Nach Angaben von UATV: Der ukrainische Außenminister Andrij Sibiha sieht in der Reaktion des Kremls auf ein mögliches Gipfeltreffen ein klares Signal: Wladimir Putin wolle die Aggression nicht beenden. Der russische Präsident hatte über seinen Sprecher Dmitri Peskow eine Begegnung mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj angeboten – allerdings unter der Bedingung, dass die Gespräche ausschließlich in Moskau stattfinden.
Sibiha betonte, Präsident Selenskyj sei grundsätzlich zu einem Treffen mit Putin bereit, um die drängendsten Fragen zu erörtern. Die öffentliche Antwort aus Moskau zeige jedoch erneut, dass es der russischen Führung nicht um eine Deeskalation gehe. Diese Haltung ist vor dem Hintergrund des bevorstehenden zweiten Jahrestages der großangelegten Invasion besonders bedeutsam.
Neue Sanktionen und diplomatische Spannungen
Parallel zu den diplomatischen Verwerfungen plant die Europäische Union, ihr 20. Sanktionspaket gegen Russland bis zum 24. Februar zu verabschieden. Die Lage um mögliche Verhandlungen bleibt daher äußerst angespannt. Kiew bereitet sich gemeinsam mit Washington auf eine weitere Runde von Gesprächen im trilateralen Format vor.
Die Äußerungen des ukrainischen Außenministers unterstreichen das völlige Fehlen von Fortschritten in den Friedensbemühungen und deuten auf eine weitere Verschärfung des Konflikts hin. Trotz des zunehmenden wirtschaftlichen Drucks durch die europäischen Sanktionen auf Russland sucht die Ukraine weiter nach diplomatischen Lösungswegen. Die Bereitschaft des Kremls zu einem konstruktiven Dialog muss jedoch ernsthaft bezweifelt werden.
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