Ukrainische Drohneneinheiten treffen 47 Ziele auf der Krim und in Russland: Tanker, Treibstofflager und S-400-Systeme.
Angriffe der ukrainischen Drohnenstreitkräfte
Nach Angaben von UATV: Am 6. Juli 2023 haben die ukrainischen Drohnenstreitkräfte (Sily bezpilotnykh system) insgesamt 47 militärische Ziele des Gegners auf der besetzten Krim und auf russischem Territorium getroffen. Zu den getroffenen Objekten zählten zwei Treibstofftanker mit einer Ladekapazität von je 7000 Tonnen, mehrere Ölanlagen sowie Flugabwehrraketensysteme.
Die wichtigsten Angriffsziele
Ein zentrales Ziel war das Treibstofflager in Kertsch, wie Robert 'Madjar' Browdy mitteilte:
„In Kertsch ist ein Treibstofflager in Brand geraten“ – Robert 'Madjar' Browdy
Darüber hinaus wurden während des Angriffs zwei Flugabwehrraketensysteme des Typs S-400 'Triumf' auf einer Feuerstellung in der Region Brjansk sowie eine Radarstation 'Nebo-U' auf der Krim zerstört. Browdy ergänzte:
„Während des Raketenangriffs auf die Ukraine wurden auf einer Feuerstellung in der Region Brjansk und in einer Deckung auf der Krim zwei Startrampen des Langstrecken-Flugabwehrsystems S-400 'Triumf' sowie die Radarstation 'Nebo-U' auf der Krim getroffen und vernichtet“ – Robert 'Madjar' Browdy
Des Weiteren wurden Ölraffinerien in Russland angegriffen, darunter:
- Die Raffinerie 'Slawneft-JANOS' in Jaroslawl
- Die Raffinerie 'Nowatek-Ust-Luga' in der Region Leningrad
Diese Operation wurde von Einheiten der 414. separaten Brigade der SBS 'Madjars Vögel', des 9. Bataillons 'Kairos', der Abteilung '13' und des 413. separaten Regiments der SBS 'Rejd' durchgeführt.
Insgesamt fügten die ukrainischen Streitkräfte am 6. Juli dem Gegner erhebliche Verluste zu, indem sie Schlüsselobjekte im militärischen und industriellen Bereich trafen.
Dieser Einsatz unterstreicht die wachsende Fähigkeit des ukrainischen Militärs, über große Entfernungen zu operieren und Angriffe auf strategisch wichtige Ziele zu konzentrieren. Die Zerstörung von Flugabwehrsystemen und Treibstofflagern kann die militärischen Kapazitäten Russlands sowie die Versorgung mit für die Kampfführung notwendigen Ressourcen erheblich beeinträchtigen. Zugleich zeigt dies die Eskalation des Konflikts und mögliche erhöhte Risiken für die Zivilbevölkerung in der Region.
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