Ukrainische Streitkräfte zerstören Brücken zur Krim und legen Grenzübergang „Dschankoj“ lahm.

Ukrainische Streitkräfte zerstören Brücken zur Krim und legen Grenzübergang „Dschankoj“ lahm
Ukrainische Streitkräfte zerstören Brücken zur Krim und legen Grenzübergang „Dschankoj“ lahm

Einsatz der ukrainischen Verteidigungskräfte

Nach Angaben von Espreso.tv: In der Nacht zum 13. Juni führten die ukrainischen Verteidigungskräfte eine Operation durch, bei der Brücken und Übergänge zur besetzten Krim zerstört wurden. Konkret traf es eine Pontonbrücke und eine Eisenbahnbrücke nahe Tschonhar sowie einen Lkw-Stellplatz bei Dschankoj. Zusätzlich wurde der Kontrollpunkt „Dschankoj“ außer Betrieb gesetzt. Diese Maßnahmen sind Teil einer Strategie, die Krim von Russland zu isolieren.

Durchgeführt wurde der Einsatz in der Nacht zum 13. Juni vom 1. Separaten Sturmregiment, früher bekannt als „Wölfe von Da Vinci“, in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Multidomänen-Operationen „Phalanx“ und dem 475. Sturmregiment „CODE 9.2“. Die koordinierten Aktionen unterstreichen die ukrainischen Bemühungen, die Sicherheit und Stabilität in der Region zu erhöhen. Solche Schritte zielen darauf ab, die Versorgungswege des Gegners nachhaltig zu stören.

Reaktionen und Auswirkungen

Kommandeur der Drohneneinheiten Robert „Madjar“ Browdi äußerte sich zur Lage und stellte fest:

„Die Ukraine nähert sich der vollständigen Isolierung der Krim von der Russischen Föderation.“
Er betonte zudem, dass der Verkehr auf der Route „Noworossija“ um mehr als zwei Drittel zurückgegangen sei – ein Beleg für die Wirksamkeit der durchgeführten Operationen.

Dieser Einsatz markiert einen wichtigen Schritt in den ukrainischen Bemühungen, die militärisch-logistischen Fähigkeiten Russlands auf der Krim zu schwächen, was strategische Folgen für den weiteren Konfliktverlauf haben könnte. Der Rückgang des Verkehrs auf Schlüsselrouten weist außerdem auf Erfolge der ukrainischen Kräfte bei der Blockade von Nachschublieferungen in das besetzte Gebiet hin, was die Kampfkraft der russischen Truppen in der Region beeinträchtigen dürfte.


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