Klitschko appeliert an Kiewer, das Land zu verlassen: In der Hauptstadt ist die Heizsituation kritisch.
Nach Angaben von ТСН: Nach dem massiven Raketenangriff Russlands sind Hunderttausende von Kiewern seit zwei Tagen ohne Elektrizität und Heizung. In dieser Situation wird den Kiewern geraten, die Stadt zu verlassen, wenn dies möglich ist, da die Lage in der Hauptstadt kritisch ist.
Ansprache des Bürgermeisters von Kiew
Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, betonte in einem Interview:
„Wir tun alles, was möglich ist, um die Elektrizitäts- und Wärmeversorgung der Kiewer so schnell wie möglich wiederherzustellen, doch die Situation ist äußerst kritisch. Die Temperaturen fallen derzeit auf -20°. Daher appellieren wir an alle Menschen ohne Heizung, die Möglichkeit haben, Freunde oder Verwandte zu besuchen oder die Stadt zu verlassen – dies zu tun, bis die Probleme behoben sind“.
Laut ihm setzt der russische 'Führer' absichtlich die Bombardierung der zivilen Infrastruktur fort, um einen völligen Blackout zu erreichen:
„Ziel Putins ist es, die Wärme- und Elektrizitätsinfrastruktur durch Bombardierungen vollständig zu zerstören und die Städte unbewohnbar zu machen“.
Probleme mit der Luftverteidigung
Klitschko betonte auch, dass die Luftverteidigung nicht über genügend Ressourcen verfügt, um Angriffe selbst in Kiew effektiv abzuwehren:
„Wir benötigen dringend zusätzliche Luftverteidigungssysteme, um die Bevölkerung vor russischen Luftangriffen zu schützen“.
Wir erinnern daran, dass in der Nacht zum 9. Januar Russland massiv Kiew angriff, wobei vier Menschen starben. In bestimmten Stadtteilen wurden Stromausfälle und Unterbrechungen der Wasserversorgung aufgrund von Schäden an Infrastruktureinrichtungen festgestellt. Auch während des Angriffs zielten die russischen Streitkräfte gezielt auf die Heizanlagen der Stadt ab.
In diesem Zusammenhang bleibt die Situation in Kiew kompliziert. Der Bürgermeister rief die Bewohner, die können, dazu auf, die Stadt zu verlassen, wo alternative Energie- und Heizungsquellen verfügbar sind. In Zeiten ununterbrochener Beschießungen ist es wichtig, jegliche Möglichkeiten zur Gewährleistung der eigenen Sicherheit und des komfortablen Verbleibs während des Winters zu suchen.
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