Schwere Vorwürfe gegen das Sturmregiment „Skelya“: Sternenko macht Führung für Verluste bei Pokrowsk verantwortlich.

Schwere Vorwürfe gegen das Sturmregiment „Skelya“: Sternenko macht Führung für Verluste bei Pokrowsk verantwortlich
Schwere Vorwürfe gegen das Sturmregiment „Skelya“: Sternenko macht Führung für Verluste bei Pokrowsk verantwortlich

Kontroverse um das Regiment „Skelya“

Nach Angaben von TSN.ua: Eine heftige Auseinandersetzung um das 425. separate Sturmregiment „Skelya“ ist entbrannt. Auslöser sind Äußerungen von Serhij Sternenko, dem Berater des ukrainischen Verteidigungsministers. Er wirft dem Regiment vor, bei einem Angriff nahe Pokrowsk am 31. März 2023 nicht ordnungsgemäß gehandelt zu haben. Laut Sternenko habe das Vorgehen der Einheit zu erheblichen Verlusten an Fahrzeugen und Soldaten geführt. Besonders schwer wiegt der Tod von zwei Kämpfern, darunter Vitalij Saltan. Die Pressestelle des Regiments „Skelya“ wies diese Anschuldigungen entschieden zurück und betonte, dass die eigenen Aktionen erfolgreich gewesen seien. Zur Einordnung: Pokrowsk in der Oblast Donezk ist seit Monaten ein Brennpunkt der Kämpfe.

Folgen und Reaktionen

Während eines Gegenangriffs wurden Berichten zufolge vier gepanzerte Fahrzeuge des Regiments „Skelya“ durch feindliche Drohnen getroffen. Das 2022 aufgestellte Regiment ist weiterhin im Kampfgebiet im Einsatz. Auch der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, äußerte sich zu dem Vorfall. Wie Ruslan Zyhankow berichtete, sagte er: „Wir führen derzeit eine umfassende Überprüfung durch, unter anderem der medizinischen Versorgung in der ‚Skelya‘.“

Serhij Sternenko: „Eine solche Behandlung unserer Leute ist ein Verbrechen. Dafür muss es Konsequenzen geben.“

Die Pressestelle des Regiments „Skelya“ entgegnete, dass „Herr Sternenko seine Bewertung der Regimentseinsätze auf einen Beitrag und ein Video aus russischen Quellen gestützt hat“. Dies wirft zusätzliche Fragen zur Glaubwürdigkeit der Informationen auf, die zur Beurteilung der Einheit herangezogen wurden.

Olha Reschetylowa erklärte, das 425. Regiment zähle zu den größten Verletzern von Menschenrechten innerhalb der ukrainischen Streitkräfte. Sie betonte, es gebe zahlreiche Fälle, in denen Soldaten aufgrund verzögerter Hilfeleistung unter Krankheiten litten. Zudem sei dies nicht der erste Fall von riskanten Angriffen mit gepanzerten Fahrzeugen. Die Situation erfordere Aufmerksamkeit und eine Untersuchung, da sie die Kampfbereitschaft und die Moral der Soldaten beeinträchtigen könnte.

Der Skandal um das Regiment „Skelya“ sorgt weiterhin für öffentliche Empörung. Die nächsten Schritte des Verteidigungsministeriums könnten entscheidend für die Zukunft der Einheit sein.

Dieser Fall unterstreicht, wie wichtig Transparenz und eine ordnungsgemäße Kontrolle durch die militärischen Strukturen sind – besonders in Kriegszeiten. Offen bleibt, wie das Verteidigungsministerium auf die Vorwürfe reagieren wird und ob entsprechende Ermittlungen eingeleitet werden. Entscheidend ist, dass die Soldaten die notwendige medizinische Versorgung und Unterstützung erhalten, was sich wiederum auf ihre Kampfkraft und die allgemeine Moral in der Einheit auswirkt.


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