Prozess in Kiew: Drei Beamte wegen Pfusch an Straße angeklagt.
Fünf Millionen Schaden durch mangelhafte Straßenreparatur
Nach Angaben von Novyny.live: In Kiew müssen sich drei Verantwortliche vor Gericht verantworten, weil eine Straßenbaustelle massive Mängel aufwies. Der entstandene Schaden beläuft sich auf umgerechnet fünf Millionen Griwna. Die Anklage richtet sich gegen den Chefingenieur eines privaten Unternehmens sowie zwei Mitarbeiter der kommunalen Organisation 'Kyjiwawtodor'. Die Staatsanwaltschaft hat die Anklageschrift bereits eingereicht.
Ursachen und Konsequenzen
Die mangelhafte Sanierung betraf die Straße Pawlo Skoropadskyj im Zentrum der Hauptstadt. Den Ermittlungen zufolge hatte 'Kyjiwawtodor' einen Vertrag mit der privaten Firma 'Kyjiwschljachbud' abgeschlossen. Während der Bauarbeiten soll der Ingenieur jedoch Prüfprotokolle gefälscht haben – eine entscheidende Grundlage für die späteren Verstöße.
Die beiden Angestellten von 'Kyjiwawtodor' wiederum sollen die Abnahmeprotokolle unterschrieben haben, obwohl ihnen die Unrichtigkeit der Angaben bewusst war. Im Falle einer Verurteilung drohen den Angeklagten Haftstrafen zwischen sieben und zwölf Jahren. Das Gericht wird nun über das weitere Schicksal der Beschuldigten entscheiden.
Dieser Fall verdeutlicht, wie wichtig eine strenge Qualitätskontrolle bei Bauprojekten in der Hauptstadt ist. Quelle: Unbekannt
Der Prozess könnte Signalwirkung haben: Er lenkt den Blick auf die Vertragsbeziehungen zwischen kommunalen Betrieben und privaten Auftragnehmern in der gesamten Ukraine. Sollte es zu einer Verurteilung kommen, könnte das Verfahren als Präzedenzfall für ähnliche Fälle in Zukunft dienen.
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