Mietpreise in der Ukraine: Wo die Preise um 56% gestiegen sind und wo sie um 25% gefallen sind.

Mietpreise in der Ukraine: Wo die Preise um 56% gestiegen sind und wo sie um 25% gefallen sind
Mietpreise in der Ukraine: Wo die Preise um 56% gestiegen sind und wo sie um 25% gefallen sind

Nach Angaben von ТСН: In der Ukraine findet ein Wandel der Mietpreise statt. Die westlichen Regionen bleiben die teuersten, während in den zentralen Gebieten ein signifikanter Anstieg der Preise zu beobachten ist.

Dies bestätigen die neuen Daten des analytischen Zentrums DIM.RIA.

Wo ist die Miete am teuersten?

Die Oblast Transkarpatien bleibt die teuerste für Mieter. Der durchschnittliche Preis für eine Einzimmerwohnung beträgt 18.450 UAH.

Die fünf Regionen mit den höchsten Preisen sind ebenfalls:

  • Oblast Lwiw

  • Kiew

  • Oblast Kiew

  • Oblast Wolyn

Rekordwachstum: Tschernihiw und Poltawa

Die höchsten Preiserhöhungen im Vergleich zum Ende des Jahres 2024 zeigten die zentralen Oblasten der Ukraine. Dies hängt mit Veränderungen der inneren Migrationsströme zusammen.

Top-3 Oblasten nach Preisanstieg:

  1. Oblast Tscherkassy — +56% (durchschnittlicher Preis — 13.250 UAH).

  2. Oblast Kirovohrad — +45% (8000 UAH).

  3. Oblast Poltawa — +29% (11.000 UAH).

Wo ist das Wohnen am günstigsten?

Im Gegensatz zu dem allgemeinen Trend bleiben die Mietpreise in den frontnahen Regionen und im Süden niedrig oder sinken sogar. Zum Beispiel ist in der Oblast Cherson der Mietpreis im letzten Jahr um ein Viertel (-25%) gesunken und beträgt jetzt durchschnittlich 3000 UAH pro Wohnung.

Die günstigsten Mietoptionen:

  • Oblast Cherson — 3000 UAH.

  • Oblast Charkiw — 5000 UAH.

  • Oblast Mykolajiw — 5500 UAH.

  • Oblast Saporischschja — 6000 UAH.

Früher haben wir bereits über die Preise für den Kauf von Wohnungen in Kiew gesprochen: die Preise sind schockierend.

Bei der Analyse dieser Daten wird deutlich, dass der Mietmarkt in der Ukraine wesentliche Veränderungen durchläuft. Der Einfluss von inneren Migrationen auf die Preise in den zentralen Oblasten wirft immer mehr Fragen zu den Ursachen und Entwicklungsperspektiven des Marktes auf. Gleichzeitig bleibt das Problem der Wohnraumverfügbarkeit bestehen, insbesondere in den vom Konflikt betroffenen Zonen.


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