Tod einer Elefantendame in Jaipur nach Fotoshooting: Tierschützer werfen Besitzern Ausbeutung vor.
Der Tod der Elefantin Chanchal in Jaipur
Nach Angaben von TSN.ua: In Jaipur ist die 65-jährige Elefantin Chanchal gestorben, die durch ein Fotoshooting mit der russischen Fotografin Yulia Buruleva bekannt wurde. Als Todesursache wurde Altersschwäche angegeben, doch Tierschützer stellen die Frage nach der Ausbeutung von Tieren in den Raum.
Chanchal starb im Februar 2026. Sie lebte im Viertel Hathi Gaon in Jaipur, das auch als „Elefantendorf“ bekannt ist. Im November 2025 war die Elefantin für ein Fotoshooting in ein grelles Pink getaucht worden. Die ersten Aufnahmen der rosafarbenen Elefantin tauchten im Dezember 2025 auf. Die Farbe „Gulal“ wurde hastig aufgetragen, überwiegend nur auf einer Seite, und ließ sich nach etwa einer halben Stunde wieder abwaschen.
Debatte über die Haltungsbedingungen von Elefanten
Der Vorsitzende des örtlichen Komitees, Ballu Khan, der sich seit „fünf Generationen“ um die Tiere kümmert, erklärte:
„Die Aufnahmen dauerten etwa zehn Minuten. Wir haben rohen Gulal aufgetragen und sofort wieder abgewaschen.“ – Ballu Khan
Dieser Vorfall hat eine Debatte unter Tierschützern ausgelöst, die ihre Besorgnis über die Haltungsbedingungen und die Ausbeutung von Elefanten für touristische Zwecke äußern.
Der Tod von Chanchal lenkt den Blick auf grundlegende Probleme im Umgang mit Wildtieren in der Tourismusbranche und deren Lebensumstände. Tierschützer fordern eine Überarbeitung der Praktiken, die Tieren schaden könnten – schließlich brauchen Elefanten wie andere Wildtiere eine angemessene Versorgung und Respekt vor ihrer natürlichen Umgebung. Dieser Fall könnte zum Auslöser für Gesetzesänderungen und neue Ansätze im Artenschutz in Indien und darüber hinaus werden.
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