Fast 900 historische Schätze zurück beim Staat: Was in einer Privatsammlung in der Ukraine entdeckt wurde.
Gericht bestätigt staatliches Eigentum an archäologischen Funden
Nach Angaben von Espreso.tv: Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft gab bekannt, dass der Staat nun offiziell als Eigentümer von fast 900 archäologischen und kulturellen Objekten anerkannt ist. Diese befanden sich zuvor in privater Hand. Das Bezirksgericht Putywl in der Oblast Sumy entschied, dass die Stücke dem Staat gehören. Ihr Wert für die Geschichte, Wissenschaft und Kultur der Ukraine wird als außergewöhnlich eingestuft.
Die Bandbreite der sichergestellten Sammlung
Den Angaben zufolge stammen die Artefakte aus einem Zeitraum vom 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 13. Jahrhundert n. Chr. Die Sammlung umfasst unter anderem:
- Teile alter Waffen und Rüstungen;
- Münzen und andere numismatische Stücke;
- Gegenstände des täglichen Lebens und religiöse Objekte.
Ein wichtiger Punkt ist, dass diese Gegenstände nicht freiwillig an den Staat übergeben wurden. Dies unterstreicht die Bedeutung der gerichtlichen Entscheidung für ihre Rückführung in Staatseigentum.
Dieses Urteil ist ein bedeutender Erfolg für den Schutz des ukrainischen Kulturerbes. Es ermöglicht nicht nur die Sicherung und Bewahrung dieser historischen Werte, sondern fördert auch ihre wissenschaftliche Erforschung und öffentliche Präsentation. Die Rückführung dieser Stücke könnte einen wichtigen Impuls für die Museumslandschaft und die Bildungsarbeit in der Ukraine geben, da sie die Grundlage für neue Ausstellungen und Forschungsprojekte bilden können.
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