EU-Beitritt der Ukraine: Slowakei gibt grünes Licht – Erste Verhandlungsrunde startet im Juni 2026.
Rückenwind aus Bratislava und Budapest
Nach Angaben von UATV: Die Slowakei hat ihre Zustimmung für den Beginn der Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine signalisiert. Möglich wurde dieser Durchbruch, nachdem Ungarn sein 17 Monate währendes Veto gegen die EU-Erweiterung aufgegeben hatte. Konkret geht es um die Eröffnung des ersten Verhandlungskapitels mit dem Namen „Grundlagen“, das für den 15. Juni 2026 angesetzt ist. Dies betrifft sowohl die Ukraine als auch die Republik Moldau.
Der EU-Integrationsprozess der Ukraine gewinnt damit deutlich an Fahrt. Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, hatte bereits auf einem Gipfeltreffen am 5. Juni 2023 in Montenegro die Möglichkeit einer beschleunigten Aufnahme von sechs Beitrittskandidaten angedeutet. Im Zuge dieser politischen Kehrtwende gab Ungarn zudem den Weg frei für Mittel aus der Europäischen Friedensfazilität in Höhe von über 6,5 Milliarden Euro, was neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnet.
Neue Dynamik für die EU-Erweiterung
Ungarn signalisiert zudem die Bereitschaft, das Vertrauensverhältnis zur Ukraine wiederherzustellen – ein Zeichen für einen sich wandelnden politischen Kurs und das Bestreben nach gemeinsamen Lösungen. Neben der Ukraine stehen weitere Staaten auf der Liste der EU-Beitrittskandidaten:
- Moldau
- Vereinigtes Königreich
- Norwegen
- Kanada
- Island
- Türkei
- Albanien
- Bosnien und Herzegowina
- Kosovo
- Nordmazedonien
- Serbien
- Montenegro
Die Unterstützung aus der Slowakei und der Verzicht Ungarns auf sein Veto sind als bedeutende Meilensteine auf dem Weg der Ukraine in die Europäische Union zu werten.
„Die EU-Erweiterung ist heute mehr denn je eine geostrategische Notwendigkeit für Europa.“ – António Costa
Diese Entwicklungen unterstreichen die wachsende Bedeutung von Zusammenarbeit und Integration in der heutigen Welt. Die Haltung der Slowakei und der ungarische Kurswechsel eröffnen neue Perspektiven für den europäischen Einigungsprozess – ein Thema, das angesichts aktueller geopolitischer Herausforderungen besonders relevant ist. Diese Schritte fördern nicht nur den politischen Dialog zwischen den Nationen, sondern stärken auch die wirtschaftlichen Beziehungen, was sich positiv auf die Stabilität in der Region auswirken könnte.
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