Der Tod eines 10-jährigen Jungen in der Region Winnyzja: Was wirklich mit der Mutter passiert ist.

Der Tod eines 10-jährigen Jungen in der Region Winnyzja: Was wirklich mit der Mutter passiert ist
Der Tod eines 10-jährigen Jungen in der Region Winnyzja: Was wirklich mit der Mutter passiert ist

Umstände des Todes eines 10-jährigen Jungen in der Region Winnyzja

Nach Angaben von ТСН: Die Mutter des 10-jährigen Jungen, der in der Region Winnyzja aufgrund von Hunger gestorben ist, hat keinen Alkoholmissbrauch betrieben und keine Drogen konsumiert. Sie hatte eine Behinderung der Gruppe III und konnte sich nicht um ihren Sohn kümmern.

Die Dorfvorsteherin von Serebrija in der Gemeinde Mohyliv-Podilskyi, Natalia Todorchuk, bemerkte, dass sich die Großeltern um die Frau und das Kind gekümmert haben. Allerdings traten nach dem Tod der Großmutter des Jungen im Mai Schwierigkeiten in der Familie auf.

„Die Eltern [der Mutter des Jungen] haben sie nicht gelernt, den Haushalt zu führen, mit Finanzen richtig umzugehen. Sie konnte das nicht, weil ihre Eltern das alles für sie gemacht haben, solange sie lebten. Sie haben sie nicht darin ausgebildet, selbstständig mit einem Kind in der Gesellschaft zu leben“,
erzählte Todorchuk.

Die Beamtin berichtete auch, dass der Junge krank war und eine Behinderung hatte. Aufgrund gesundheitlicher Probleme konnte er nicht gut gehen und besuchte die Schule nicht. Die Mutter bekam einen Rollstuhl und versprach, das Kind zur Schule zu bringen, tat dies aber nicht.

Natalia Todorchuk wollte die Arbeit der Sozialdienste nicht bewerten, da sie nicht an den Sitzungen der entsprechenden Kommissionen teilgenommen hat und deren Empfehlungen nicht kennt.

„Von unserer Seite haben wir alles getan, was wir konnten. Ich weiß, dass unser Hausarzt sie oft besucht hat, bis er mobilisiert wurde“,
fügte sie hinzu.

Die Dorfvorsteherin betonte auch, dass medizinische Laboranten die Frau besuchten, um Tests durchzuführen, und dass sie kürzlich zusammen mit ihrem Kind im Krankenhaus war, unter anderem in Winnyzja.

Erinnern wir daran, dass der Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko über den Tod des 10-jährigen Jungen in der Region Winnyzja informierte. Seinen Worten zufolge hatte der Junge seit mindestens zwei Monaten kein Essen erhalten.

Die Mutter des Kindes wurde festgenommen und es wurde gegen sie Anklage erhoben. Es wurde ein Antrag auf Haftprüfung bei Gericht gestellt.

Diese Tragödie hebt schwerwiegende soziale Probleme hervor, die in Gemeinschaften entstehen können, wo die Unterstützung für gefährdete Familien unzureichend ist. Der Tod des Jungen wirft Fragen zur Effektivität des Sozialsystems und der medizinischen Dienste auf sowie zur Notwendigkeit, Eltern in der Pflege von Kindern, insbesondere unter schwierigen Bedingungen, zu schulen. Es ist wichtig, dass solche Fälle Anlass für eine Überprüfung der Unterstützungsmechanismen in ähnlichen Situationen sind.


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