Französischer Tourist starb am Wasserfall in Thailand: das fünfte Opfer in wenigen Jahren.
Nach Angaben von ТСН: Der französische Tourist Alexis Vergos wurde zum neuen Opfer des Wasserfalls Na Muang 2 auf der Insel Koh Samui in Thailand. Bei dem Versuch, ein Erinnerungsfoto mit seiner Freundin zu machen, rutschte er auf nassen Steinen aus und fiel aus großer Höhe auf scharfe Felsen.
Umstände der Tragödie
Der 22-jährige Vergos starb vermutlich während eines Fotoshootings mit seiner Freundin. Der Vorfall ereignete sich am 5. Januar, als sie am Wasserfall Na Muang 2 waren. Der Junge rutschte auf den nassen Steinen aus und fiel. Seine Begleiterin, Frau Roman, stürzte ebenfalls, konnte sich aber an einem Ast festhalten, was ihr das Leben rettete. Sie wandte sich an die Notdienste und ließ sich selbst hinunter.
Für die Suche nach dem Tourist wurden freiwillige Retter mobilisiert, die mit speziellen Geräten den Wasserfall hinaufkletterten. Die Operation dauerte etwa drei Stunden und endete tragisch: Vergos' Leichnam wurde eingeklemmt zwischen großen Steinen gefunden.
„Der Tourist und seine Freundin kamen am Sonntag auf Koh Samui an. Er machte Fotos am Wasserfall, rutschte aus, fiel ins Wasser, schlug gegen die Steine und starb sofort. Seine Freundin war in der Nähe und sie war es, die die Polizei informierte. Derzeit ist sie in einem Zustand tiefen Schocks“, berichtete Major der Polizei Chae Tula Chetikul von der Polizeistation Koh Samui.
Frühere Todesfälle von Touristen
Der Vorfall ist nicht der erste an diesem Wasserfall, wo Touristen oft die Risiken unterschätzen, während sie versuchen, beeindruckende Selfies zu machen. Zuvor starb ein anderer Tourist aus Frankreich, der die Warnschilder ignorierte.
Im vergangenen Jahr erlitt ein britischer Soldat schwere Verletzungen, als er sich beim Fotografieren am Wasserfall den Oberschenkelknochen und den Schädel brach. Im Jahr 2019 ereignete sich eine ähnliche Tragödie mit einem anderen Franzosen, der versuchte, ein Selfie zu machen und durch einen Sturz starb.
„In diesem Bereich wurden in den letzten Monaten zusätzliche Warnschilder in Thai und Englisch aufgestellt. Die meisten Touristen hielten sich an die Warnungen, und bis jetzt gab es keine ähnlichen Vorfälle. Jetzt werden wir die Möglichkeit prüfen, die Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken - durch die Installation von Zäunen oder die Begrenzung des Zugangs zu gefährlichen Bereichen“, sagte der Vorsitzende des Landkreises Koh Samui, Amorn Chumchai.
Dieser Vorfall hebt erneut die Gefahr hervor, der Touristen gegenüberstehen, wenn sie versuchen, unvergessliche Fotos an exotischen Orten zu machen. Leider vergessen viele bei der Suche nach perfekten Aufnahmen ihre eigene Sicherheit, was zu tragischen Folgen führen kann. Die Behörden fordern Touristen auf, vorsichtig zu sein und die Warnschilder zu beachten, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden.
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