Starker Sturm hat die Ukraine lahmgelegt: Rettungskräfte berichten über die Folgen.
Nach Angaben von ТСН: Ein starker Sturm hat die Ukraine getroffen. In der Region Odessa haben die Rettungskräfte mehrere Fahrzeuge geborgen, darunter zwei Krankenwagen, während in den Regionen Winnyzja und Tscherkassy Bäume die Straßen blockierten. Im Westen des Landes dauern die Schneestürme bereits mehrere Tage.
Die Korrespondenten von TSN haben aktuelle Informationen darüber vorbereitet, wie das Land mit dem Wetterumschwung umgeht.
Riwne und Schytomyr: gelähmte Straßen und Rettung einer Gebärenden
In Riwne hat sich der Sturm gelegt, aber anstelle von Schnee sind starke Fröste gekommen. Auf den Straßen „Ustyluh-Riwne“ und „Kiew-Chop“ wurde der Lkw-Verkehr aufgrund der Schneeverwehungen eingestellt, was zu zahlreichen Staus führte.
In Schytomyr war die Situation nicht weniger schwierig: Passagiere schoben die Oberleitungsbusse, die nicht die verschneiten Straßen hinaufkommen konnten. Besonders kritisch wurde die Situation, als ein Fahrzeug mit einer Gebärenden in eine Schneefalle geriet.
Irina Romaniuk, Sprecherin der Notfallbehörde von Schytomyr: „Ein Pkw mit einer Gebärenden ist in einen Schneeverwehung geraten, die Rettungskräfte haben das Auto schnell auf die geräumte Straße abgeschleppt“.
Die Rettungskräfte warnen, dass die Temperatur in Riwne auf bis zu -18 °C sinken kann. Es gibt bereits die ersten Opfer der Kälte - eine 85-jährige Frau blieb mehrere Stunden im Schnee, bevor sie von einem Polizisten entdeckt wurde. Die Rentnerin erlitt schwere Erfrierungen.
Prikarpatien: Schneeverwehungen von 70 cm und blockierte Dörfer
In Iwano-Frankiwsk fielen über 20 cm Schnee, und in den Karpaten erreichen die Schneeverwehungen 70 cm. Die Rettungskräfte arbeiten ununterbrochen: innerhalb von 24 Stunden haben sie 7 Busse und Autos geborgen und 40 Menschen gerettet, darunter auch Kinder.
In Hohorodna war aufgrund des starken Winds und der Schneeverwehungen die Verbindung zwischen mehreren Dörfern unterbrochen. Die Technik arbeitet, um den Energieversorgern Zugang zu den betroffenen Gebieten zu verschaffen. In Iwano-Frankiwsk beteiligen sich auch lokale Unternehmer an der Schneeräumung der Straßen.
Ein Bewohner der Stadt: „Man sollte sich nicht beschweren. Man muss aufstehen und arbeiten. So einen Winter hatten wir schon lange nicht mehr“.
Lwiw: Schüler gehen in die Ferien
Lwiw hat in zwei Tagen 70 % des monatlichen Niederschlags erhalten. Aufgrund von anomalen Schneefällen und prognostizierten Frösten hat die lokale Regierung beschlossen, die Winterferien für Schüler zu verlängern.
Andriy Zakaljuk, Direktor der Bildungsbehörde der Stadtverwaltung von Lwiw: „Die Wetterbedingungen sind recht schwierig. Wir sind keine Befürworter des Fernunterrichts, deshalb - Ferien, indem wir die Dauer des zweiten Semesters angepasst haben“.
Die Straßen in Lwiw sind befahrbar, aber sehr glatt. In den letzten zwei Tagen wurden etwa 150 Personen mit Verletzungen aufgrund von Glatteis in die Krankenhäuser eingeliefert. Die Meteorologen warnen, dass Temperaturen von -10 °C mit eisigem Wind sich wie -20 °C anfühlen.
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Das Unwetter, das die ukrainischen Regionen getroffen hat, hat zweifellos gezeigt, dass die Bedeutung der Rettungsdienste in solchen Momenten nicht überschätzt werden kann. In Zeiten von Naturkatastrophen werden die Bemühungen aller, von den Fachleuten bis zu den Anwohnern, entscheidend für die Gewährleistung der Sicherheit und Rettung von Menschenleben. Die Vorhersagen für die kommenden Tage versprechen keine Verbesserung der Wetterbedingungen, daher sollten die Bewohner besonders vorsichtig sein und die Empfehlungen der Spezialisten befolgen. Darüber hinaus kann es angesichts der schwierigen Bedingungen lange dauern, bis der normale Betrieb von Straßen und Verkehrsverbindungen wiederhergestellt ist.
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