Laut Pistorius braucht die Ukraine keine Taurus-Marschflugkörper mehr – das sind die Gründe.
Deutschlands Verteidigungsminister äußert sich zur Lage
Nach Angaben von UATV: Boris Pistorius, der deutsche Verteidigungsminister, hat erklärt, dass die Ukraine die deutschen Taurus-Marschflugkörper nicht mehr benötigt. Grund dafür sei, dass die ukrainischen Streitkräfte bereits erfolgreich russische Infrastruktur angreifen. In einem Gespräch mit der Zeitung Bild betonte er, dass die Frontlage weitgehend stabil sei und die Ukraine im Kampfgeschehen beachtliche Erfolge vorweisen könne. Diese Einschätzung fällt in eine Zeit, in der die Diskussion über weitere Waffenlieferungen an die Ukraine anhält.
'Die Situation war noch nie so gut wie jetzt.' Boris Pistorius
Pistorius wies darauf hin, dass es auf dem Schlachtfeld kaum Geländegewinne gebe. Entscheidend sei jedoch, dass die Ukraine immer häufiger Ziele auf russischem Territorium treffe – etwa durch die Zerstörung von Ölraffinerien und militärischen Versorgungswegen. Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow berichtete, dass die ukrainischen Streitkräfte im Juni über 200.000 russische Ziele getroffen hätten. Dies zeige eine deutliche Überlegenheit der ukrainischen Armee bei der Durchführung von Operationen.
Aussichten für die ukrainischen Truppen
Der deutsche Minister zeigte sich daher zuversichtlich, dass die Ukraine ihren erfolgreichen Kampf auch ohne zusätzliche Lieferungen von Taurus-Marschflugkörpern fortsetzen könne.
Diese Aussage verdeutlicht einen Wandel in der Bewertung des militärischen Bedarfs der Ukraine. Die Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte zu eigenständigen Einsätzen wird immer offensichtlicher. Gleichzeitig könnten die Erfolge der Ukraine beim Angriff auf kritische russische Infrastruktur strategische Entscheidungen anderer Länder beeinflussen, die Waffen an die Ukraine liefern, sowie den weiteren Verlauf des Konflikts prägen.
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