Wie der US-Sondergesandte bei einem Bankett mit Lukaschenko dem Wodka auswich.
Die Tücken eines Festmahls in Belarus
Nach Angaben von TSN.ua: Der US-Sondergesandte John Coale berichtete von den Herausforderungen, die ein Bankett beim selbsternannten belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit sich brachte. Während eines Besuchs des amerikanischen Teams in Minsk sah sich Coale mit der lokalen Trinkkultur konfrontiert: Man drängte ihn, auf Lukaschenko anzustoßen. „Du musst auf ihn trinken“, wurde ihm vom State Department bedeutet.
In seinen Ausführungen erklärte John Coale, dass er am Ende nur zwei Gläser Wodka getrunken habe – mehr als genug. Diese Aussage rief den belarussischen Propagandisten Grigori Asarenok auf den Plan, der die Situation wie folgt kommentierte:
„Über John, der den Wodka einschenkt. Solche Leute mag man bei uns nicht. Weder hinter den Garagen noch in der großen Politik.“ – Grigori Asarenok
Risiken für US-Diplomaten
Erwähnenswert ist, dass während derselben Reise nach Kiew der US-General Antonio Aguto eine Kopfverletzung erlitt. Dieses Ereignis verdeutlicht die Schwierigkeiten und Gefahren, denen amerikanische Diplomaten bei ihrer Arbeit in der Region ausgesetzt sind.
Der Vorfall zeigt nicht nur die traditionellen Aspekte der politischen Gesprächskultur, sondern auch die Hindernisse, mit denen internationale Diplomaten in Ländern mit autoritären Regimen konfrontiert werden. Der Druck auf US-Vertreter, lokale Gepflogenheiten zu befolgen, könnte darauf hindeuten, dass Lukaschenko sein Image und seine Herrschaft trotz internationaler Kritik festigen will.
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