Die USA sind bereit für eine militärische Operation im Iran: Experte nennt Eingriffbedingungen.
Nach Angaben von ТСН: US-Spezialkräfte könnten eine militärische Operation im Iran in Betracht ziehen, wenn die Proteste ihren Höhepunkt erreichen und der Sturz des Regimes von Ali Khamenei unvermeidlich wird.
Der Direktor des Zentrums für Nahostforschung, Igor Semivolos, glaubt, dass ein externes Eingreifen in die Situation im Iran unwahrscheinlich ist. Er bemerkte:
„Meiner Meinung nach wird es kein direktes externes Eingreifen in die Situation im Iran geben. Es wird Drohungen geben, Druck wird aufgebaut, aber Trump ist egal, mit wem er nach dem Sturz von Ali Khamenei in Iran verhandeln wird“.
Laut ihm ist es dem aktuellen Präsidenten der USA nicht wichtig, welche politische Kraft nach dem Regimewechsel an die Macht kommt. Semivolos fügte hinzu:
„Es könnten moderate Islamisten, Monarchisten oder Republikaner sein. Es interessiert ihn überhaupt nicht. Er gibt solche Erklärungen ab und gestaltet seine Politik gegenüber dem Iran“.
Militärische Szenarien und die Protestbewegung
Der Experte betonte, dass parallel zum politischen Druck auch militärische Szenarien ausgearbeitet werden. So bemerkte er:
„Parallel dazu bereiten sich US-Spezialkräfte auf eine mögliche militärische Operation im Iran vor“.
Semivolos betonte, dass derzeit die wichtige Frage besteht, ob die Protestbewegung in der Lage ist, das Regime selbst zu stürzen. Er teilte seine Meinung:
„Meiner Meinung nach wird ein solches Vorgehen in der finalen Phase möglich sein. Insbesondere wenn klar wird, dass es nur einen kleinen Anstoß braucht, um alles zum Fall zu bringen“.
Semivolos merkte auch an, dass es derzeit keine Bedingungen für aktive Maßnahmen gibt, und alle Parteien warten, ob das Potenzial der Demonstranten ausreicht, um das Regime von Ali Khamenei zu stürzen. Er fügte hinzu:
„Das ist bisher nicht der Fall, und daher möchte niemand hastig handeln. Alle warten, ob das Potenzial der Menschen, die auf die Straße gegangen sind, ausreicht, um das Regime von Ali Khamenei zu stürzen“.
Es ist bekannt, dass mit dem Beginn der massiven Proteste im Iran, die das Regime von Ayatollah Ali Khamenei bedrohen, russische Militärtransporter häufiger nach Teheran fliegen. Auch wurde im Iran der Zugang zum Internet während der anti-regierungs Proteste, die durch die dramatische Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage ausgelöst wurden, vollständig abgeschaltet. Die Demonstrationen erfassten alle Provinzen des Landes.
Diese Proteste zeugen von einer tiefen sozialen Unzufriedenheit im Iran, die nicht nur durch politische Repression, sondern auch durch wirtschaftliche Schwierigkeiten verursacht wird. Während die Spannungen in der Gesellschaft erhalten bleiben, steht die Situation weiterhin unter strenger Kontrolle der internationalen Gemeinschaft, die das Geschehen in der Region beobachtet.
Lesen Sie auch
- EU-Beitrittsgespräche: Von der Leyen nennt Zeitplan für nächste Verhandlungsrunde mit der Ukraine
- Militärexperte sieht Wendepunkt: Russlands Offensive im Donbass verliert an Schwung
- Neue Ära im Nahen Osten: Trump besiegelt Abkommen mit Iran – Waffenruhe, Sanktionsabbau und Atomfrage
- Neues deutsch-ukrainisches Abkommen: Raketenabwehr und „Termit“-Roboter im Fokus
- EU-Kommissionschefin lobt Ukraine: Nächste Verhandlungsschritte schon im Sommer möglich
- Neue Regeln für die Militärärztliche Kommission: Wer von den Änderungen verschont bleibt

