USA drängen Ungarn und Slowakei: Verzicht auf russische Energie im Fokus geplanter Gespräche.
US-Delegation reist zu Verhandlungen nach Mitteleuropa
Nach Angaben von TSN.ua: Eine US-Delegation wird in Kürze Gespräche mit Ungarn und der Slowakei führen, um einen Ausstieg aus der Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu erörtern. Der US-Sonderbeauftragte Marco Rubio kündigte die geplanten Verhandlungen an, die sich auf die Energieversorgungssicherheit der beiden Länder konzentrieren werden. Der Besuch unterstreicht die anhaltenden Bemühungen Washingtons, Europas Energienetz von Moskau zu entkoppeln.
Russlands Energiewirtschaft unter Druck
Parallel dazu verzeichnet Russland einen dramatischen Einbruch seiner Öl- und Gaseinnahmen auf historische Tiefststände. Die Sanktionen der USA und der Europäischen Union zwingen den Kreml, die Besteuerung dieser Rohstoffe zu erhöhen. Obwohl der Export von Öl und Gas lange Zeit die Haupteinnahmequelle für den russischen Staatshaushalt bildete, sind diese Erlöse nun stark geschrumpft.
„Wir werden entsprechende Gespräche mit ihnen führen. Wir werden mit ihnen darüber sprechen, was getan werden muss“, erklärte Marco Rubio.
Die Initiative zeigt die wachsende Besorgnis der USA über die fortbestehende Energieabhängigkeit europäischer Partner von Russland – ein besonders heikles Thema angesichts des fortwährenden Krieges in der Ukraine. Die Verhandlungen sind Teil einer breiteren US-Strategie, den russischen Einfluss in Europa zurückzudrängen, indem alternative Energiequellen und Lieferanten gefördert werden. Diese diplomatischen Schritte gewinnen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten Russlands zusätzlich an Bedeutung.
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