Ukrainische Spezialkräfte schlagen zu: Kommandoposten und Luftabwehrsysteme auf der Krim und in der Region Saporischschja zerstört.

Ukrainische Spezialkräfte schlagen zu: Kommandoposten und Luftabwehrsysteme auf der Krim und in der Region Saporischschja zerstört
Ukrainische Spezialkräfte schlagen zu: Kommandoposten und Luftabwehrsysteme auf der Krim und in der Region Saporischschja zerstört

Angriffe ukrainischer Verbände auf russische Militärziele

Nach Angaben von TSN.ua: In der Nacht zum 17. März 2023 führten Einheiten der ukrainischen Spezialoperationskräfte eine koordinierte Angriffsserie gegen russische Stellungen auf der Krim und in der Region Saporischschja durch. Die Schläge richteten sich gezielt gegen Raketenkommandoposten, Luftverteidigungssysteme und Munitionsdepots. Dabei kamen sogenannte Middle-Strike-Einheiten zum Einsatz, die für Angriffe auf strategisch bedeutsame Ziele hinter den feindlichen Linien spezialisiert sind.

Im Ort Werchnjokurgannoje wurde ein Kommandoposten für Raketensysteme sowie eine mobile Feuergruppe getroffen. In der Ortschaft Schkilne zerstörte eine Drohne der Spezialkräfte ein getarntes Element des Flugabwehrsystems S-400. Bei Saporischschja, genauer gesagt im Ort Terpinnja, wurde ein Munitionslager der russischen 58. Armee getroffen. Bereits am 14. März 2023 hatte es im besetzten Dowschansk Explosionen in einem feindlichen Munitionsdepot gegeben – ein weiteres Zeichen für die andauernden Operationen ukrainischer Kräfte in dieser Region.

Strategische Ziele im Visier

In derselben Nacht griffen Drohnen zudem das 123. Flugzeugreparaturwerk in der Stadt Staraja Russa in der Oblast Nowgorod in Russland an. Laut dem ukrainischen Aktivisten Serhij Sternenko kam es nach dem Einschlag zu einer Detonation und einem Brand. Diese Angriffe unterstreichen die Entschlossenheit des ukrainischen Militärs, auch weit hinter der Frontlinie Druck auf die russischen Streitkräfte auszuüben.

Die durchgeführten Operationen sind Teil einer fortgesetzten strategischen Gegenoffensive der Ukraine gegen die russische Aggression. Sie schmälern nicht nur die Kampfkraft des Gegners, sondern belegen auch die Fähigkeit der ukrainischen Armee, präzise Angriffe in großer Entfernung von der Front auszuführen. Die zunehmende Aktivität in besetzten Gebieten zeigt zudem das wachsende Selbstvertrauen der ukrainischen Streitkräfte in ihre operativen Fähigkeiten.


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