Stabilität des euroatlantischen Raums hängt von der Situation in der Ukraine ab - NATO-Generalmajor.
Der ehemalige Assistent des NATO-Generalsekretärs für Verteidigungspolitik, Horst-Gaynrich Braus, sagte, dass die Stabilität der Ukraine für die Stabilität des euroatlantischen Raums notwendig sei. Er hofft, dass die US-Regierung die Unabhängigkeit und Stabilität der Ukraine vor Präsident Donald Trump unterstreichen wird.
Braus äußerte Zweifel hinsichtlich der Umsetzung von Trumps Aussagen über die Einstellung der Kämpfe in der Ukraine. Er glaubt, dass solche Aussagen nicht im Interesse der USA liegen. Der Experte wies auch darauf hin, dass Putin die Situation ausnutzen könnte, wenn die Amerikaner aufhören, der Ukraine zu helfen, und zusätzlichen Druck aufbauen könnte.
Braus hofft, dass Joe Biden den letzten Hilfsblock in Höhe von 6 Milliarden Dollar übermitteln kann, betont jedoch, dass weitere Hilfe von den Europäern abhängig sein wird.
In Bezug auf die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine erkennt Braus an, dass es Hindernisse gibt, die den Prozess erschweren. Er betont, dass die Ukraine noch nicht den NATO-Kriterien entspricht, ist jedoch der Ansicht, dass eine Ankündigung des Beginns des Prozesses ein Schritt nach vorne wäre.
Lesen Sie auch
- Ukraine plant Vergeltung: Selenskyj legt mit Militärspitze Reaktion auf russische Angriffe fest
- EU-Kommission nimmt Krypto-Dienstleister ins Visier: Neue Sanktionen gegen Russland geplant
- Neue Aufgaben für Umerow und Klymenko: Selenskyj legt frischen Kurs für den Nationalen Sicherheitsrat fest
- Ehemaliger ukrainischer Abgeordneter Demtschak an Kiew ausgeliefert – Behörden verstärken Rückholaktion von Verdächtigen
- Neue EU-Sanktionen gegen Russland: Das steckt im 21. Maßnahmenpaket
- Litauen wirft EU-Staaten vor, Sanktionen aus Eigennutz zu untergraben

