Hyänen griffen Touristen in Südafrika an: Farmer wehrte sich mit der Hand gegen die Raubtiere in ihrem Maul.
Angriff der Hyänen auf einen Touristen in Südafrika
Nach Angaben von The Sun: Der 27-jährige Farmer Nicholas Holes aus Südafrika erlebte ein schreckliches Ereignis während seiner Junggesellenparty, als ihn zwei hungrige Hyänen aus seinem Zelt zogen.
NewsflashNicholas schlief im Kap Vidal Naturreservat, als zwei Raubtiere in sein Zelt eindrangen und ihn am Kopf und Bein herauszogenen.
Er versuchte, mit den Hyänen zu kämpfen, erlitt jedoch schwere Gesichts-, Hand- und Beinverletzungen. Der Kampf dauerte buchstäblich nur einige Sekunden.
„Ich wachte vor Schmerz auf, als eine Hyäne mein Bein packte und die andere meinen Kopf,“ erzählte Nicholas.
Der Farmer versuchte sich zu befreien, indem er seine Hand in den Mund einer Hyäne steckte und einem anderen mit dem Finger ins Auge stach.
Sein Vater, Colin, hörte die Schreie seines Sohnes und eilte sofort mit einer Taschenlampe zum Zelt. „Ich sah die Hyänen nicht, aber Nicholas war ganz in Blut,“ erinnert er sich.
Nachdem der Vater seinen Sohn ins Krankenhaus gebracht hatte, stellte das medizinische Personal fest, dass die größte Gefahr in möglichen Infektionen lag.
Nicholas erhielt etwa 30 Stiche im Gesicht und weitere 40 an Armen und Beinen.
Spotted Hyena/Facebook
Ein Vertreter der Parkverwaltung bestätigte den Vorfall des Hyänenangriffs und forderte die Touristen auf, auf ihre Zelte zu achten.
„Wir werden Hyänen fangen und daran arbeiten, wie wir weiter verfahren, aber derzeit bitten wir alle Camper, sicherzustellen, dass ihre Zelte geschlossen sind,“ sagte die Behörde.
Hyänen, die bis zu zwei Meter lang werden und bis zu 86 kg wiegen können, sind gefährliche Raubtiere. Obwohl sie gewöhnlich als Aasfresser betrachtet werden, können sie den Geruch von Nahrung wahrnehmen und sich Camps nähern.
„Hyänen in freier Wildbahn fürchten nur Löwen und Menschen, aber wenn sie in großen Gruppen sind, können sie angreifen,“ betonte der ehemalige Ranger Andre Brink.
Fazit
Nicholas erholt sich jetzt unter ärztlicher Aufsicht, und sein Vater hält ihn für „außerordentlich glücklich“, da alles viel schlimmer hätte enden können. Dieser Vorfall dient als Erinnerung an die Notwendigkeit, beim Campen, insbesondere in Gebieten mit Raubtieren, auf Sicherheit zu achten. Touristen sollten wachsam sein und Vorsicht walten lassen, um ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden.
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