Wasilij Maljuk hat dem Rücktritt vom Posten des SBU-Chefs zugestimmt: Was die Ursache war.
Nach Angaben von ТСН: Der Chef des Sicherheitsdienstes der Ukraine, Wasilij Maljuk, entschloss sich nach einem Gespräch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj, zurückzutreten. Zunächst widersetzte er sich diesem Schritt und erklärte seine Position sowie diskutierte mögliche Kandidaten für seine Nachfolge.
Maljuks Weigerung, zurückzutreten, und Reaktion Selenskyjs
Während des Treffens mit dem Präsidenten erklärte Maljuk, dass er wegen der laufenden wichtigen Operationen von einem Rücktritt absehen wolle. Er betonte, dass es ein Fehler wäre, sie in diesem Stadium im Stich zu lassen. Dabei wies er darauf hin, dass, wenn der Präsident auf seinen Rücktritt besteht, diese Frage dem Obersten Rat vorgelegt werden sollte.
Diese Weigerung rief Unmut bei Selenskyj hervor. Die Berater des Präsidenten betonten die aktive Unterstützung des Generals durch den SBU. Selenskyj, der die emotionale Belastung der Situation spürte, erklärte, dass er Maljuk absetzen könnte, wenn dieser nicht mit seinem Rücktritt einverstanden sei.
Viele Abgeordnete möchten die öffentlichen Folgen einer solchen Entscheidung vermeiden, da die Mehrheit der Gesellschaft ihn als Innovator in wichtigen militärischen Operationen ansieht.
Maljuks Entlassung könnte eine Rache von Jermak sein
Im Team des Präsidenten ist man der Meinung, dass Maljuk zu einem Symbol des zuvor initiierten "Angriffs" auf das NABU geworden ist, von dem das Präsidialamt versucht, sich zu distanzieren. Ihm werden auch "kommerziellen" Praktiken im SBU vorgeworfen. Im Umfeld von Maljuk wird angenommen, dass der Rücktritt eine Rache für seine Haltung während der umstrittenen Ereignisse mit Durchsuchungen ist.
Der Präsident stellte bei einem Briefing klar, dass er die geplanten personellen Veränderungen durchführen werde, ohne Maljuk namentlich zu erwähnen, und versuchen werde, rechtliche Gründe für seine Abberufung zu finden.
Der Druck auf Maljuk hat zugenommen, und man verlangt von ihm nicht nur eine Entlassung, sondern auch öffentliche Entschuldigungen.
Maljuks Zustimmung zum Rücktritt und mögliche Nachfolge-Kandidaten
Trotz der breiten Unterstützung durch Militärs und Abgeordnete entschloss sich Maljuk, da ihm bewusst war, dass einen Konflikt mit dem Präsidenten dem Staat schaden könnte, letztendlich zurückzutreten. Der Zeitpunkt und die Art seiner Entlassung, die einer Abstimmung im Parlament bedarf, müssen bald entschieden werden.
Als kommissarischer Leiter des SBU könnte der Chef von "Alfa", Generalmajor Jewhen Chmara, in Frage kommen. Gleichzeitig erwägt der Präsident auch die Kandidatur von General Oleksandr Poklad, wobei der neue Leiter des OPU, Kyrylo Budanov, diese Kandidatur kaum unterstützen dürfte, da er Konflikte mit ihm hat.
Erinnert sei daran, dass Jermak in der Vergangenheit versuchte, Maljuks Entlassung zu erreichen, während letzterer verlangte, Jermak selbst zu entlassen.
Selenskyj betonte, dass er plant, Rotationen in der Führung durchzuführen, um die militärischen und Verhandlungsprozesse zu optimieren, aber die Frage des Rücktritts von Maljuk bleibt offen.
Der Rücktritt von Wasilij Maljuk hat in der Gesellschaft und im politischen Umfeld breite Resonanz ausgelöst. Die Reaktion des Präsidenten und anderer Schlüsselpersonen zeigt, wie angespannt die Situation im Land bleibt. Man kann nur beobachten, wie sich diese Entscheidung auf die künftige Arbeit des Sicherheitsdienstes und die allgemeine Sicherheit des Staates auswirken wird.
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