Der Sturm Goretti hat bereits 10 Menschenleben gefordert: Europa wurde von Schnee und Sturm gelähmt.

Der Sturm Goretti hat bereits 10 Menschenleben gefordert: Europa wurde von Schnee und Sturm gelähmt
Der Sturm Goretti hat bereits 10 Menschenleben gefordert: Europa wurde von Schnee und Sturm gelähmt

Nach Angaben von ТСН: Der Sturm 'Goretti' brachte starke Böen, Regen, Schneefälle und Glätte über die Länder Nordeuropas. Berichten zufolge sind in der vergangenen Woche mindestens zehn Menschen gestorben, darunter fünf in der Türkei.

Folgen des schlechten Wetters in Deutschland

Das schlechte Wetter erfasste Norddeutschland, wo Schneeverwehungen registriert wurden, während in den zentralen und südöstlichen Regionen schwere Schneefälle zu verzeichnen sind. Der Wetterdienst warnte vor stürmischem Wind und möglichen Schneefällen von bis zu 15 cm. Die Deutsche Bahn führte Einschränkungen im überregionalen Verkehr ein und sagte viele Züge ab. Am Flughafen Hamburg wurden Flüge gestrichen oder verspätet.

Wegen der Schneefälle wurden auch Präsenzunterricht in Schulen in Hamburg, Niedersachsen, Bremen und in ganz Schleswig-Holstein abgesagt.

Situation in Frankreich und Großbritannien

In Frankreich führten starke Winde, deren Bögen 216 km/h erreichten, zu einem Stromausfall in etwa 380.000 Haushalten, hauptsächlich in der nördlichen Normandie. Die Behörden forderten die Menschen auf, zu Hause zu bleiben und nicht mit dem Auto zu fahren. Auch der Zugverkehr wurde eingeschränkt und Schulen wurden geschlossen.

In Großbritannien wurde im Südwesten die rote Gefahrenstufe ausgerufen. Das Met Office warnte vor Gefahren durch starken Wind und heftigen Schneefällen. Über 57.000 Verbraucher in England und Wales waren ohne Strom, was zu Störungen im Bahn- und Flugverkehr führte. In Schottland fielen mehr als einen halben Meter Schnee, was zur Schließung Hunderter Schulen führte.

Situation in anderen Ländern

In Moldawien wurden etwa 600 Schulen geschlossen, und in Rumänien blieben Tausende von Haushalten ohne Strom. In den Balkanländern begann das Wasser nach den Überschwemmungen zu sinken, jedoch bleibt die Warnung vor Schnee und Glätte bestehen. In Serbien sind einige Gebiete seit mehreren Tagen ohne Strom.

In Ungarn ist der Plattensee zum ersten Mal seit 2017 komplett zugefroren, was auf mehrere Tage strenger Fröste zurückzuführen ist. Prognosen deuten darauf hin, dass weitere Fröste die Eisdecke des Gewässers verstärken könnten.

Allgemeine Temperaturtrends

Berichten zufolge hat sich das Wetter in Europa dramatisch verschlechtert. Im Südosten Englands wurde eine Temperatur von -12,5 °C gemessen, und in den östlichen Regionen Frankreichs sowie den Bayerischen Alpen sanken die Temperaturen auf -22 °C.

Dieser Sturm zeigt, wie plötzliche Wetterveränderungen das Leben der Menschen in verschiedenen Ländern beeinflussen können. Zweifellos wird er einen bleibenden Eindruck in der Geschichte des Wetters in Europa hinterlassen, da die Auswirkungen dieses Naturereignisses bis heute spürbar sind. Meteorologen warnen vor weiteren Komplikationen, daher ist es wichtig, über die Nachrichten informiert zu bleiben und den Empfehlungen der örtlichen Behörden zu folgen.


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