Ab März 2026: Neue Geldstrafen für das Pflücken von Frühlingsblumen in der Ukraine.
Verschärfte Regeln zum Schutz von Frühlingsblühern ab 2026
Nach Angaben von Novyny.live: In der Ukraine treten ab März 2026 neue Bußgelder für das illegale Pflücken von Frühlingsblumen in Kraft. Die Strafen können bis zu 1.700 Hrywnja betragen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, frühblühende Pflanzen zu schützen, deren Bestände durch menschliche Eingriffe stark zurückgegangen sind. Insgesamt sind in der Ukraine 40 Arten dieser Pflanzen geschützt, deren Entnahme nun mit Geldstrafen belegt wird.
Bußgelder und Ausgleichszahlungen im Detail
Die neuen Strafen betreffen nicht nur das illegale Pflücken, sondern auch den Handel und den Kauf dieser Pflanzen – hier drohen bis zu 1.700 Hrywnja. Wer Arten der Roten Liste vernichtet, muss mit einer Geldbuße von bis zu 3.655 Hrywnja rechnen. Für das direkte Zerstören oder Sammeln von Wildblumen liegt die Strafe bei maximal 510 Hrywnja, während Amtsträger bei gleichem Vergehen mit bis zu 850 Hrywnja belangt werden können.
Zusätzlich zu den Geldstrafen sind Ausgleichszahlungen für die zerstörten Pflanzen vorgesehen. So beträgt die Kompensation für Bärlauch 62 Hrywnja pro Pflanze. Bei Schneeglöckchen und Safran variiert der Betrag zwischen 49 und 62 Hrywnja pro Exemplar. Für die Kuhschelle (Gewöhnliche Küchenschelle) liegt die Entschädigung zwischen 37 und 62 Hrywnja pro Pflanze.
Die Einführung dieser Strafen und Kompensationen dient dazu, das Bewusstsein der Bevölkerung für den Schutz seltener Pflanzenarten zu schärfen und natürliche Ressourcen zu bewahren. Langfristig soll so eine Kultur des verantwortungsvollen Umgangs mit der Natur gefördert werden.
Diese Gesetzesänderungen markieren einen wichtigen Schritt für den Umweltschutz in der Ukraine.
Da die Bestände der Frühlingsblüher kontinuierlich abnehmen, sollen die neuen Sanktionen abschreckend wirken. Darüber hinaus zielen die gesetzlichen Neuerungen darauf ab, den gesellschaftlichen Wert der Naturressourcen stärker ins Bewusstsein zu rücken und deren Schutz voranzutreiben.
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