Die Sprachombudsfrau schlägt vor, die Strafen für Verstöße gegen das Gesetz erheblich zu erhöhen.
Nach Angaben von ТСН: Die Sprachombudsfrau Olena Ivanivska hat sich an das Kabinett der Minister gewandt und vorgeschlagen, die Strafen für Verstöße gegen die Sprachgesetzgebung zu erhöhen.
Auf ihrer Facebook-Seite stellte sie fest, dass die derzeitigen Strafen zu einer "geringen Steuer" auf die Missachtung des Gesetzes geworden sind und nicht mehr ihre präventive Rolle erfüllen, da sie die Täter faktisch nicht aufhalten.
Steigende Bürgeranfragen
Ivanivska betonte auch, dass die Anzahl der Bürgeranfragen zu Verstößen gegen die Sprachgesetzgebung in letzter Zeit gestiegen ist, insbesondere in den Bereichen Service, Werbung, Internetressourcen und öffentliche Informationen. Das niedrige Maß an Verantwortung untergräbt die Idee der staatlichen Kontrolle und schafft ein Gefühl der Straflosigkeit bei den Tätern.
Notwendigkeit der Verschärfung der Verantwortung
„Symbolische Strafen sind nicht vergleichbar mit dem wirtschaftlichen Vorteil, den bestimmte Wirtschaftssubjekte erhalten, wenn sie systematisch die Anforderungen des Gesetzes ignorieren, und motivieren daher nicht zur freiwilligen Einhaltung der Sprachnormen“
Die Ombudsfrau betonte auch, dass die Verschärfung der administrativen Verantwortung eine "notwendige Bedingung für die tatsächliche Wirksamkeit der Sprachgesetzgebung, den Respekt vor der Staatsprache als verfassungsmäßigem Wert und ein Element der nationalen Sicherheit der Ukraine" sei.
Die Situation in Kiewer Schulen
Früher wies das Sekretariat des Beauftragten zum Schutz der Staatsprache auf die bedrohliche Situation bezüglich der Einhaltung des Sprachgesetzes in den Schulen der Hauptstadt hin.
Die Initiative von Olena Ivanivska zielt darauf ab, die Kontrolle und Verantwortung im Bereich der Sprachgesetzgebung zu verstärken, was erheblichen Einfluss auf die Qualität des Services und die Kommunikation in der ukrainischen Sprache in verschiedenen Lebensbereichen haben kann. Sollte der Vorschlag angenommen werden, würde dies neue Anreize zur Einhaltung der Sprachnormen schaffen, was einen wichtigen Schritt zum Schutz der Staatsprache darstellt.
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