Student wurde die Grenzüberquerung verweigert - was das Gericht entschieden hat.

Student wurde die Grenzüberquerung verweigert - was das Gericht entschieden hat
Student wurde die Grenzüberquerung verweigert - was das Gericht entschieden hat
In Lemberg gestatteten die Grenzbeamten einem Studenten nicht, die Ukraine zu verlassen, der an einem Programm für internationale akademische Mobilität teilnehmen wollte. Um eine materielle und moralische Entschädigung zu erhalten, reichte der junge Mann eine Klage beim Gericht ein.

Dies geht aus dem Urteil hervor, das das Lychakiv-Gericht in Lemberg am 15. Juli fällte.

Details des Falls

Nach den Gerichtsunterlagen studiert der Kläger an der 'Dnipropetrowsk Staatlichen Akademie für Bau und Architektur' der Ukrainischen Staatlichen Universität für Wissenschaft und Technologie. Im April letzten Jahres genehmigte die kanadische Universität Lakehead seinen Antrag auf Teilnahme an einem Programm für internationale akademische Mobilität. Vom Juli bis September desselben Jahres sollte der Junge in Kanada sein. Einige Tage vor Beginn des Praktikums versuchte der Student, mit dem Zug von Lwiw nach Polen zu fahren, aber die Grenzbeamten ließen ihn nicht passieren, da er nicht alle erforderlichen Dokumente vorgelegt hatte.

Im September des letzten Jahres stellte das Dnipro Bezirksverwaltungsgericht fest, dass die Weigerung, die Grenze zu überschreiten, rechtswidrig war und hob diese Entscheidung auf. Das Berufungsgericht traf eine ähnliche Entscheidung.

Der junge Mann wandte sich an das Lychakiv-Gericht in Lemberg, um 50.600 Hrywnja als Entschädigung für materielle Schäden und 50.000 Hrywnja als moralische Entschädigung zu erhalten. Er erklärte, dass er vor der Reise, die aufgrund der Weigerung der Grenzbeamten abgesagt werden musste, Geld für die Buchung von Unterkünften ausgegeben hatte, Tickets gekauft, die Visumgebühr bezahlt und ein Hotel in Lemberg gemietet hatte. Ein Teil des Geldes konnte zurückerstattet werden, aber es gab auch Verluste. Darüber hinaus war er aufgrund dieser Situation emotional angespannt.

Gerichtsurteil

Der Richter kam zu dem Schluss, dass der Kläger aufgrund der Weigerung, ins Ausland zu reisen, psychische Qualen erlitten hat, da er seine Pläne für Studium und akademische Entwicklung nicht verwirklichen konnte. Die Klage des Studenten wurde teilweise stattgegeben: Der Staatshaushalt muss ihm 70.600 Hrywnja zahlen, von denen 20.000 Hrywnja als moralische Entschädigung und der Rest als Entschädigung für materielle Schäden gedacht sind.

Innerhalb von 30 Tagen nach der Verkündung des Urteils kann gegen dieses durch Einreichung einer Berufung Einspruch eingelegt werden.

Die präsentierte Nachricht ist leicht verständlich für die Leser. Sie berichtet über einen Fall, in dem einem Studenten die Ausreise ins Ausland verweigert wurde, was ihm materielle und moralische Schäden verursachte. Das Gericht entschloss sich, diese Situation zu lösen, indem es ein Urteil zugunsten des Studenten mit Entschädigungen für materielle und moralische Schäden fällte.

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