Ukrainisch-orthodoxer Geistlicher zum Valentinstag: Kein Verbot der Kirche.

Ukrainisch-orthodoxer Geistlicher zum Valentinstag: Kein Verbot der Kirche
Ukrainisch-orthodoxer Geistlicher zum Valentinstag: Kein Verbot der Kirche

Stellungnahme von Priester Oleksiy Filyuk zum Valentinstag

Nach Angaben von TSN.ua: Der ukrainisch-orthodoxe Priester Oleksiy Filyuk hat sich zum Valentinstag geäußert. Er wies darauf hin, dass dieses am 14. Februar begangene Fest nicht im orthodoxen Kirchenkalender steht. Dennoch betonte er, dass die Kirche seiner Feier nicht im Wege stehe. Das Fest löst unter Gläubigen unterschiedliche Reaktionen aus, doch die Kirche verhängt kein Verbot.

Filyuk erklärte, ein praktizierender Christ solle nicht nur am 14. Februar lieben, sondern an jedem Tag des Jahres. Er unterstrich die grundlegende Bedeutung der Liebe mit den Worten:

'Ein praktizierender Christ sollte am 11. Februar lieben, am 12., am 14. und an jedem anderen Tag – das ganze Jahr, 24 Stunden am Tag, das ganze Leben lang.' Oleksiy Filyuk
Diese Aussage des Geistlichen macht deutlich, dass Liebe und Güte beständige Werte im Leben jedes Menschen sein sollten.

Die offene Haltung der Kirche zur Feier

Oleksiy Filyuk hob hervor, dass die Kirche den Menschen die Feier dieses Tages nicht verbietet. Er sagte:

'Von mir aus! Wenn ihr feiern wollt – niemand verbietet es euch.' Oleksiy Filyuk
Diese Kommentare spiegeln die Position der Orthodoxen Kirche der Ukraine zum Valentinstag wider und bekräftigen, dass jeder das Recht hat zu wählen, wie und wann er seine Zuneigung ausdrückt. Die Kirche zeigt sich hier pragmatisch gegenüber einer populären, weltlichen Tradition.

Die Äußerungen von Filyuk unterstreichen die Aufgeschlossenheit der Orthodoxen Kirche der Ukraine gegenüber modernen gesellschaftlichen Bräuchen wie dem Valentinstag. Sie deuten auf eine Entwicklung der Kirche hin zu größerer Toleranz gegenüber kulturellen Gewohnheiten, die in der Gesellschaft verankert sind. Indem der Priester die Bedeutung der Liebe an jedem Tag betont, ermutigt er die Gläubigen, ihre Gefühle aktiv auszudrücken – unabhängig von kalendarischen Anlässen.


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