Schweden schließt sich der KyivNotKiev-Kampagne an: Das ändert sich für die ukrainische Hauptstadt.
Befreiung von russischen Einflüssen: Der neue Name der Hauptstadt
Nach Angaben von Espreso.tv: Das ukrainische Außenministerium hat einen bedeutenden Fortschritt bei der Entrussung des Hauptstadtnamens vermeldet, der von Schweden unterstützt wird. Die 2018 gestartete Initiative KyivNotKiev zielt darauf ab, englischsprachige Medien zur Verwendung der ukrainischen Umschrift 'Kyiv' anstelle von 'Kiev' zu bewegen.
Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit dem Zentrum für strategische Kommunikation 'StratCom Ukraine'. Bereits 1995 hatte die ukrainische Regierung die Schreibweise 'Kyiv' offiziell festgelegt. Internationale Anerkennung erfuhr diese Norm durch die Zehnte UN-Konferenz zur Standardisierung geografischer Namen. Die Kampagne ist Teil eines größeren Vorhabens zur Stärkung der nationalen Identität angesichts aktueller geopolitischer Herausforderungen.
Mehr als nur Buchstaben: Kulturelle und politische Bedeutung der Namensänderung
Maria Malmer-Stenergard betonte:
„Namen sind nicht bloße Wörter. Sie tragen Geschichte, Identität und das Selbstbestimmungsrecht eines Volkes in sich.“Andrij Sybiha ergänzte:
„Es ist nur logisch, dass ukrainische Städte ihre ukrainischen Namen tragen sollten.“Die korrekte Umschrift unterstreicht nicht nur die kulturelle, sondern auch die politische Bedeutung der ukrainischen Identität auf internationaler Bühne.
Die Unterstützung durch Partner wie Schweden zeigt das wachsende internationale Bewusstsein für kulturelle Autonomie und Selbstbestimmung der Ukraine. Die Verwendung von 'Kyiv' könnte dazu beitragen, das Verständnis für ukrainische Kultur und Geschichte in der Welt zu vertiefen.
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