Energiesystem der Ukraine in der Krise: Wo Notstromabschaltungen aufgrund von Frost und Angriffen stattfinden.

Energiesystem der Ukraine in der Krise: Wo Notstromabschaltungen aufgrund von Frost und Angriffen stattfinden
Energiesystem der Ukraine in der Krise: Wo Notstromabschaltungen aufgrund von Frost und Angriffen stattfinden

Nach Angaben von ТСН: Stand 14. Januar bleibt die Situation im Energiesystem der Ukraine aufgrund russischer Angriffe auf Energieinfrastruktur und Kälte extrem angespannt.

Schwierige Situation in der Hauptstadt

Laut dem amtierenden Energieminister Artem Nekrasov ist die Situation in Kiew und der Region Kiew am kritischsten, wo es Netzbeschränkungen gibt. Die zuvor veröffentlichten Zeitpläne für stundenweise Abschaltungen sind derzeit nicht mehr aktuell.

„Die Rückkehr zu den prognostizierten Zeitplänen erfolgt nach Stabilisierung der Situation im Energiesystem. Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten in der Hauptstadt und der Region Kiew laufen rund um die Uhr, trotz schwieriger Wetterbedingungen,“

Situation in anderen Regionen

Die Beschränkungen dauern auch in der Region Odessa an, wo Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten nach Angriffen durchgeführt werden. In der Region Dnipropetrowsk sind aufgrund nächtlicher Beschüsse 74.000 Verbraucher ohne Strom geblieben, und am Morgen hatten über 40.000 immer noch keinen Strom. Die Wiederherstellung dauert an.

Außerdem sind aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen 12 Wohnorte in den Regionen Tschernihiv und Kiew ohne Strom.

Abschaltzeitpläne

In den meisten Regionen der Ukraine gelten Zeitpläne für stundenweise Abschaltungen für alle Verbraucherkategorien sowie Beschränkungen für die Industrie.

„In mehreren Regionen müssen aufgrund von Überlastung der Geräte bei hohem Verbrauch während der Frostperioden Notstromabschaltungen angewendet werden,“

Kritischer Zustand des Energiesystems

Die Regierung weist darauf hin, dass die Situation im Energiesystem Kiews weiterhin angespannt ist. In der Hauptstadt werden weiterhin Notstromabschaltungen anstelle von geplanten Abschaltungen durchgeführt, was mit massiven Angriffen seitens der RF und verschlechterten Wetterbedingungen zusammenhängt.

Zur Erinnerung: In der Nacht vom 13. Januar führte der Feind einen weiteren massiven Angriff auf die Energieinfrastruktur durch, was die Situation mit dem Strom in Kiew verschärfte. Der Generaldirektor von YASNO, Serhiy Kovalenko, beschrieb den Zustand des Energiesystems der Hauptstadt als kritisch.

Diese Situation unterstreicht nicht nur die Herausforderungen, vor denen das Energiesystem steht, sondern auch die Wichtigkeit der operativen Reaktion auf die Bedürfnisse der Verbraucher. Die Behörden rufen die Bürger auf, die Anweisungen zum Energieverbrauch zu befolgen und sich auf mögliche längere Abschaltungen vorzubereiten. Gleichzeitig dauern die Bemühungen um die Wiederherstellung der Infrastruktur an, die unter den Bedingungen des Winters und militärischer Bedrohungen äußerst wichtig sind.


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