Neue Studie warnt: Tätowierungen können das Sehvermögen gefährden.

Neue Studie warnt: Tätowierungen können das Sehvermögen gefährden
Neue Studie warnt: Tätowierungen können das Sehvermögen gefährden

Gesundheitsrisiken durch Tätowierungen

Nach Angaben von TSN.ua: Tätowierungen können schwerwiegende gesundheitliche Probleme verursachen, darunter eine Entzündung der mittleren Augenhaut (Uveitis), die im schlimmsten Fall zur Erblindung führen kann. Australische Wissenschaftler werteten für eine 2025 veröffentlichte Untersuchung insgesamt 40 weltweit zwischen 2023 und 2025 dokumentierte Fälle von tätowierungsbedingter Uveitis aus. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Zahl der bekannten Uveitis-Fälle im Vergleich zum Jahr 2010 damit tatsächlich verdoppelt hat.

Symptome und Risikofaktoren

Bei einer Uveitis handelt es sich um eine ernste Erkrankung, die sich durch plötzliche Augenschmerzen, Rötungen und eine erhöhte Lichtempfindlichkeit bemerkbar machen kann. Bei etwa 75 Prozent der betroffenen Patienten kommt es zu einer vorübergehenden Sehverschlechterung, während rund 17 Prozent einen dauerhaften Sehverlust erleiden. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2026 deutet zudem darauf hin, dass das Risiko für eine Uveitis bei Menschen mit großflächigen Tätowierungen erhöht ist.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Erkrankungen, die mit einer Uveitis in Verbindung gebracht werden:

  • Grüner Star (Glaukom)
  • Grauer Star (Katarakt)

Zu den Risikofaktoren zählen:

  • Multiple Sklerose
  • Arthritis
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Sarkoidose

Diese Informationen unterstreichen, wie wichtig ein besonnener Umgang mit Tätowierungen ist und dass man sich der möglichen Gesundheitsgefahren bewusst sein sollte.

Die Studienergebnisse weisen auf ein wachsendes Problem im Zusammenhang mit Tätowierungen und deren potenziell schwerwiegenden Folgen für die Augengesundheit hin. Da eine Uveitis langfristige negative Auswirkungen haben kann, ist es besonders für Menschen mit bereits bestehenden Grunderkrankungen wichtig, die möglichen Risiken zu beachten. Diese Erkenntnisse könnten die Grundlage für weitere klinische Forschungen und die Entwicklung von Sicherheitsempfehlungen für das Tätowieren bilden.


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