Doppelbestrafung durch TZK? Wann Strafen rechtmäßig sind und wann nicht.
Bußgelder bei Verstößen gegen die Meldepflicht
Nach Angaben von Novyny.live: Nach der Bezahlung einer Geldbuße darf ein Territoriales Rekrutierungszentrum (TZK) für dieselbe Pflichtverletzung nicht erneut ein Bußgeld verhängen. Wie der Anwalt Jurij Ajwasjan bestätigte, ist es jedoch möglich, mehrere Strafen zu verhängen, wenn eine Person mehreren Vorladungen nicht nachkommt. Die Rechtslage in der Ukraine schützt vor doppelter Bestrafung für ein und dieselbe Tat.
Artikel 61 des Gesetzbuchs der Ukraine über Ordnungswidrigkeiten (KUpAP) verbietet es, jemanden zweimal für dieselbe Tat mit derselben Art von rechtlicher Verantwortung zu belangen. Konkret bedeutet das: Wird jemand einer einzelnen Vorladung nicht gerecht, wäre die Verhängung mehrerer Bußgelder rechtswidrig.
Es ist nicht normal, wenn es um das Nichterscheinen auf ein und dieselbe Vorladung geht. Jurij Ajwasjan
Anders sieht es aus, wenn mehrere separate Vorladungen ausgesprochen wurden.
Wenn Ihnen jedoch drei Vorladungen zugestellt wurden, denen Sie nicht nachgekommen sind, dann ist das normal.In diesem Fall ist die Verhängung eines eigenen Bußgelds für jede missachtete Vorladung gesetzlich zulässig und stellt kein Fehlverhalten des TZK dar.
Rechte und Pflichten kennen
Vor diesem Hintergrund ist es für Wehrpflichtige entscheidend, ihre Rechte und Pflichten im Meldewesen zu kennen. Dieses Wissen hilft, Missverständnisse und unrechtmäßige Geldstrafen zu vermeiden. In der aktuellen Situation der Ukraine gewinnt die korrekte Einhaltung der Meldepflichten zusätzlich an Bedeutung.
Lesen Sie auch
- Bis zu 19.400 Griwna: Diese Ukrainer können jetzt Zuschüsse für Festbrennstoffe beantragen
- Wohnkostenzuschuss für Binnenvertriebene in der Region Chmelnyzkyj: Anmeldung läuft
- Die Identität der USA im Spiegel ihrer Literatur: Eine Neubetrachtung des großen amerikanischen Romans
- Einmalzahlung für Rentner in der Ukraine: Diese Beträge fließen im August 2026
- Fahndung durch Wehrersatzbehörden in der Ukraine: Wer davon betroffen sein kann
- Evakuierung gefordert: 6.000 Erwachsene und 200 Kinder in Oleschky auf humanitären Korridor angewiesen

