Transkarpatien: 7-jähriger Junge mit Behinderung starb an Erschöpfung in einem Rehabilitationszentrum.
Tragödie in Transkarpatien
Nach Angaben von ТСН: In Transkarpatien ermitteln die Behörden die Umstände des Todes eines 7-jährigen Kindes in einem Rehabilitationszentrum für Menschen mit Behinderungen. Im Rahmen eines Strafverfahrens wurde dem Kinderarzt der Einrichtung sowie der Mutter des Jungen der Vorwurf gemacht, da ihr Handeln zuvor zur Herausnahme des Kindes aus der Familie geführt hatte.
Nach Angaben der Ermittler litt der Junge unter ernsthaften Gesundheitsproblemen und benötigte eine besondere Diät.
„Die Ärzte betonten die lebensnotwendigen glutenfreien und laktosefreien Diäten“,- wird in der Staatsanwaltschaft angegeben.
Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die Tragödie hätte verhindert werden können, wenn das Personal der Einrichtung rechtzeitig auf den Zustand des Patienten reagiert hätte. Der Zustand des Kindes verschlechterte sich während seines Aufenthalts in der Einrichtung, und zum Zeitpunkt seines Todes wog er nur 11 Kilogramm.
„Die Ermittlungen ergaben, dass die Ärztin des Zentrums bei einer plötzlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands keine rechtzeitige medizinische Hilfe sichergestellt hat“,- heißt es in einer Mitteilung der Strafverfolgungsbehörden.
Nach Informationen hatte der Junge vor seinem Aufenthalt im Zentrum zu Hause unzureichende Pflege erhalten, und die sozialen Dienste hatten ihn aus der Familie herausgenommen, weil die Mutter die Empfehlungen der Ärzte ignorierte. Vor der Tragödie versuchten internationale Freiwillige, die Behandlung des Kindes im Ausland zu organisieren, jedoch starb der Junge vor dem Transport.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird dem Kinderarzt das unzureichende Erfüllen seiner Pflichten vorgeworfen, was zum Tod des Kindes führte, und der Mutter wird grobe Pflichtverletzung bei der Pflege des Kindes vorgeworfen. Die Ermittlungen dauern an, um alle Personen zu identifizieren, deren Handlungen das fatale Ergebnis beeinflusst haben könnten.
Ähnliche Fälle
Erinnern wir uns daran, dass in der Region Winnyzja ein 10-jähriger Junge mit Behinderung an Hunger starb. Er hatte mindestens zwei Monate lang keine Nahrung erhalten.
Es wurde auch bekannt, dass die Mutter des 10-jährigen Jungen, der an Hunger starb, keinen Alkoholmissbrauch betrieben und keine verbotenen Substanzen konsumiert hatte. Sie hatte eine Behinderung der Gruppe III und konnte sich nicht um ihren Sohn kümmern.
Diese Tragödien offenbaren systemische Probleme in Bezug auf die Bereitstellung angemessener Pflege für verletzliche Kinder. Die Öffentlichkeit und die Strafverfolgungsbehörden sollten die Situation in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sorgfältiger überwachen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Gesetzliche Änderungen und eine verstärkte Kontrolle könnten entscheidende Schritte zum Schutz derjenigen darstellen, die Unterstützung und Hilfe benötigen.
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