Kiew ist durch Beschüsse lahmgelegt: Wie die Einwohner zur Arbeit gelangen.

Kiew ist durch Beschüsse lahmgelegt: Wie die Einwohner zur Arbeit gelangen
Kiew ist durch Beschüsse lahmgelegt: Wie die Einwohner zur Arbeit gelangen

Nach Angaben von ТСН: In Kiew gibt es riesige Warteschlangen an Bussen und Kleinbussen. Die Menschen versuchen zur Arbeit zu kommen, und besonders schwierig ist es, vom linken Ufer zum rechten Ufer der Hauptstadt zu gelangen.

Probleme mit der Stromversorgung

Durch den Raketenangriff Russlands in der Nacht gab es in Kiew Probleme mit der Stromversorgung. Dies hat sich negativ auf den Betrieb des städtischen öffentlichen Verkehrs ausgewirkt, insbesondere auf Straßenbahnen, Trolleys und die U-Bahn.

Außerdem haben die Wetterbedingungen die Situation erschwert: Das Herunterfallen von Zweigen auf die Stromnetze hat zusätzliche Probleme verursacht. Dennoch berichten die Verkehrsanbieter, dass sich der Betrieb allmählich erholt.

Änderungen im Verkehrsservice

Die Situation im linken Teil Kiews ist besonders kompliziert. Die Abteilung für Verkehrsinfrastruktur der Kiewer Stadtverwaltung behauptet, dass sie allmählich den Elektromobilitätsverkehr am linken Ufer durch Busse ersetzen.

„Insbesondere wurden 8 Trolleybuslinien und 4 Straßenbahnlinien vollständig durch Busse ersetzt“,

so die Erklärung der Abteilung.

Sie merkten auch an, dass sie versuchen, den Betrieb des oberirdischen Teils der U-Bahn auf der roten Linie wiederherzustellen, soweit es die Situation im Energiesystem zulässt.

Derzeit wurde bereits ein Zug zwischen den Stationen «Liwoberezna» und «Arsenalna» für den Transport von Passagieren vom linken auf das rechte Ufer gestartet. Der voraussichtliche Fahrplan ist etwa 20-25 Minuten.

Wiederherstellung der U-Bahn-Betriebs

Später berichtete die Kiewer Stadtverwaltung über die vollständige Wiederherstellung des Betriebs der U-Bahn auf der roten Linie um 11:05 Uhr.

Jetzt fahren die Züge auf dem gesamten Abschnitt von der Station «Akademmistetshko» bis zur Station «Lisova», mit allen Haltestellen.

Wir erinnern daran, dass in der Nacht zum 9. Januar die Russen die örtlichen Heizkraftwerke in Kiew angegriffen haben. In einigen Stadtteilen kam es zu Stromausfällen und Wasserunterbrechungen aufgrund von Beschädigungen an Umspannwerken, Leitungen und Generierungsanlagen.

Die Situation im Verkehr in Kiew bleibt angespannt. Obwohl der Betrieb der U-Bahn teilweise wiederhergestellt wurde, können die Schwierigkeiten mit der Stromversorgung und die verschlechterten Wetterbedingungen den zukünftigen Verkehr beeinflussen. Die Kiewer suchen weiterhin nach Wegen, um in der instabilen Situation zur Arbeit zu gelangen.


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