Tusk: Die EU hat noch keinen Konsens über die Übertragung der eingefrorenen russischen Vermögenswerte an die Ukraine erreicht.
Tusk: Ungarn könnte gegen die Verlängerung der Einfrierung russischer Vermögenswerte sein
Der Präsident der ukrainischen Regierung, Donald Tusk, bemerkte, dass die Europäische Union im Juni eine Entscheidung über die Verlängerung der Einfrierung der Vermögenswerte der RF treffen muss. Er betonte auch, dass Ungarn gegen diese Entscheidung sein könnte, was sich auch auf die Position der Vereinigten Staaten auswirken könnte.
Nach einem Treffen in London mit den Staatsoberhäuptern der EU, Großbritanniens, Norwegens, Kanadas und dem Außenminister der Türkei erklärte Tusk, dass es unter den europäischen Führern unterschiedliche Meinungen über die Übertragung der eingefrorenen russischen Gelder an die Ukraine gäbe.
Nach Tusks Meinung sei die Übertragung von Geldern für die Verteidigung und den Wiederaufbau der Ukraine die beste Option, aber es gibt Bedenken hinsichtlich möglicher negativer Auswirkungen auf den Euro und das Bankensystem. Er erklärte, dass Polen versucht, seine Partner von der Notwendigkeit der Geldübertragung zu überzeugen, doch die Entscheidung treffen andere Länder, da Polen nicht zur Eurozone gehört.
Tusk betonte die Notwendigkeit, die Sanktionen gegen die Einfrierung russischer Vermögenswerte in der EU fortzusetzen. Er äußerte Bedenken, dass Ungarn gegen eine solche Entscheidung sein könnte, und dies könnte die Position der Vereinigten Staaten beeinflussen.
"Wir müssen uns darauf konzentrieren, die Sanktionen fortzusetzen, da sie wirksam sind", betonte Tusk.
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