Neue Regeln ab 2026: So erhalten Hinterbliebene finanzielle Unterstützung.
Finanzielle Unterstützung für Hinterbliebene ab 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ab dem Jahr 2026 tritt in der Ukraine eine neue Regelung für Hinterbliebenenleistungen in Kraft. Anspruch auf diese staatliche Unterstützung haben nicht erwerbsfähige Familienangehörige sowie gesetzlich festgelegte Verwandte einer verstorbenen Person, die den Unterhalt der Familie gesichert hatte. Die Höhe der Auszahlungen richtet sich dabei nach der Anzahl der Berechtigten im Haushalt.
Einen Anspruch auf die Hinterbliebenenrente haben folgende nicht erwerbsfähige Familienmitglieder:
- die Ehefrau oder der Ehemann;
- nicht erwerbsfähige Eltern;
- Kinder bis zum 18. Lebensjahr oder Kinder mit einer Behinderung;
- Verwandte, die Kinder des Verstorbenen unter acht Jahren betreuen.
Für eine einzelne berechtigte Person beläuft sich die Leistung auf 50 Prozent der Rente des verstorbenen Versorgers. Stehen zwei oder mehr Familienmitglieder als Anspruchsberechtigte fest, wird die volle Summe von 100 Prozent gleichmäßig unter ihnen aufgeteilt.
Mindestbeträge und Rentenanpassung
Die Mindestzahlungen beginnen im Jahr 2026 bei 2.595 Hrywnja. Im Februar 2026 wird die genaue Höhe der Rentenanpassung bekanntgegeben, die Prognosen zufolge zwischen 11,97 und 14,6 Prozent liegen soll. Trotz dieser Indexierung bleibt der Mindestrentenbetrag im Februar 2026 zunächst bei 2.595 Hrywnja. Diese Neuregelung stellt für viele Hinterbliebene eine wichtige finanzielle Stütze in einer schwierigen Lebensphase dar.
Die ab 2026 gewährte finanzielle Unterstützung ist ein bedeutender Schritt zur Absicherung von Familien, die ihren Hauptverdiener verloren haben – besonders vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Herausforderungen.
Ziel der Maßnahme ist es, die finanzielle Lage nicht erwerbsfähiger Angehörige zu erleichtern, die sonst in eine prekäre Situation geraten könnten. Die für Februar 2026 erwartete Rentenanpassung kann zudem die Kaufkraft der Betroffenen in unsicheren Zeiten stabilisieren und so die soziale Absicherung verbessern.
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