Ukrainer in Berlin organisieren einen Unverwüstlichkeits-Punkt aufgrund eines vier-tägigen Blackouts.

Ukrainer in Berlin organisieren einen Unverwüstlichkeits-Punkt aufgrund eines vier-tägigen Blackouts
Ukrainer in Berlin organisieren einen Unverwüstlichkeits-Punkt aufgrund eines vier-tägigen Blackouts

Nach Angaben von ТСН: In Berlin, der Hauptstadt Deutschlands, dauert die Stromabschaltung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf bereits seit dem vierten Tag an, nachdem Kabel in einem nahegelegenen Kraftwerk in Brand gesetzt wurden. Ukrainer, die in Berlin Unterschlupf gefunden haben, haben einen speziellen 'Unverwüstlichkeits-Punkt' für die Anwohner eingerichtet, um ihnen zu helfen, mit den Folgen des Blackouts umzugehen.

Hilfe von Ukrainern

Oksana Orel, die die ukrainische Gemeinschaft im Migrations- und Integrationsausschuss der Bezirksverwaltung repräsentiert, zog nach dem Beginn der Vollversammlung mit ihrer Tochter nach Berlin. Zusammen mit anderen Ukrainern gründete sie das Zentrum AdlerA e.V., das Migranten hilft, sich anzupassen. In Zeiten der Stromabschaltung wurde das Zentrum auch zu einem 'Unverwüstlichkeits-Punkt' für die Anwohner.

Das Zentrum hat Strom aus einer anderen Leitung, daher können hier Elektrogeräte verwendet werden.

„Es kommen Leute von Hochhäusern zu uns, in denen die Herde und Boiler nicht funktionieren. Sie können nicht einmal Tee aufbrühen. Wir haben angeboten, Thermoskannen mitzubringen und heißes Wasser nach Hause mitzunehmen,”
erzählt Oksana.

Eigene Erfahrungen der Ukrainer

Oksana erklärt, dass der Punkt nicht nur zur Unterstützung der Gemeinschaft dient, sondern auch um Erfahrungen im Umgang mit ähnlichen Situationen auszutauschen.

„Wir sagen: 'Es ist nicht schlimm, dass das Licht für ein paar Tage abgeschaltet wurde - in der Ukraine gibt es auch solche Situationen. Alles wird wieder gut.' Diese Erfahrung ist sehr hilfreich,”
fügt sie hinzu.

Ihrer Meinung nach sind solche plötzlichen Stromabschaltungen für die Deutschen ein echter Stress, da geplante Arbeiten normalerweise mehrere Wochen im Voraus angekündigt werden.

„Die Leute waren verängstigt. Ich hörte, wie jemand sagte: 'Wir dachten, die Russen hätten uns angegriffen. Wir dachten, der Krieg sei hierher gekommen,'”
teilt Oksana mit.

Gründe für die Abschaltung

Frühere Berichte besagten, dass in der südwestlichen Ecke Berlins Zehntausende von Bewohnern ohne Strom waren. Tausende von Familien mussten Unterschlupf bei Freunden suchen oder Notunterkünfte aufgrund des Fehlens von Licht und Wärme nutzen.

Es ist bekannt, dass der Brand einer Kabelverbindung über dem Teltow-Kanal, der das Kraftwerk Lichterfelde speist, wichtige Hauptleitungen beschädigt hat. Die Polizei führt derzeit Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Brand durch.

Die Stromabschaltung in Berlin bestätigte sich als ernsthafte Prüfung für die Anwohner, zeigte jedoch auch die Solidarität der Gemeinschaft. Die Ukrainer engagierten sich aktiv für Hilfe, was in Anbetracht der instabilen Situation besonders wichtig war. In diesem Krisenmoment helfen solche Initiativen nicht nur praktische Probleme zu lösen, sondern stärken auch den moralischen Geist der Bewohner, indem sie sie in schwierigen Zeiten vereinen.


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