Bis zu 2.600 Euro Zuschuss: In diesen vier ukrainischen Regionen startet das Förderprogramm.
Mikrozuschüsse von Helvetas Swiss Intercooperation: Wer profitiert?
Nach Angaben von Novyny.live: Im Mai und Juni 2026 können Bewohnerinnen und Bewohner aus vier ukrainischen Gebieten finanzielle Hilfen von bis zu 2.600 Euro beantragen. Die Gelder stammen aus einem Mikroförderprogramm der Organisation Helvetas Swiss Intercooperation, das von der Schweiz unterstützt wird. Ziel ist es, verschiedenen Bevölkerungsgruppen mit finanziellen Mitteln zur Verwirklichung eigener Vorhaben unter die Arme zu greifen.
Voraussetzungen und Förderziele
Die Förderung gilt für die Regionen Charkiw, Tscherkassy, Odessa und Winnyzja. Der Höchstbetrag liegt bei 2.600 Euro, was umgerechnet 139.100 Hrywnja entspricht. Allerdings können davon Steuern abgezogen werden – konkret 18 Prozent Einkommensteuer und 5 Prozent Militärsteuer. Nach Abzug dieser Abgaben erhalten die Antragsteller maximal 107.107 Hrywnja ausgezahlt. Bewerbungen sind bis zum 12. Juni 2026 möglich.
Bestimmte Personengruppen haben Vorrang bei der Vergabe. Teilnahmeberechtigt sind unter anderem:
- Menschen mit dem Status einer Binnenvertriebenen (IDP),
- Personen, die an ihren ständigen Wohnort zurückgekehrt sind,
- Veteraninnen und Veteranen,
- Menschen mit Behinderung,
- Betreuer von Menschen mit Behinderung,
- Angehörige gefallener Soldaten,
- alleinerziehende oder kinderreiche Mütter und Väter,
- Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre.
Die Zuschüsse können für verschiedene Zwecke eingesetzt werden. Dazu zählen:
- der Kauf von Ausrüstung,
- die Anschaffung von Verbrauchsmaterialien (maximal 20 Prozent der Fördersumme),
- die Bezahlung von Dienstleistungen wie Einrichtung oder Beratung.
Mit dem Programm sollen Menschen unterstützt werden, die eigene Ideen umsetzen wollen, um ihr Leben und das ihrer Gemeinschaft zu verbessern. Es ist Teil der internationalen Bemühungen, die Ukraine beim Wiederaufbau nach dem Konflikt zu helfen und besonders verletzliche Gruppen zu stärken. Die Initiative zeigt, wie wichtig ausländische Hilfe für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt des Landes ist.
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