In Kiew wurde ein Brandstifter der Post festgenommen: Er handelte auf Anweisung eines Pseudopolizisten.
Nach Angaben von ТСН: In Kiew haben die Strafverfolgungsbehörden einen Mann festgenommen, der eine Postfiliale im Desnjansky-Bezirk auf Anweisung eines Pseudopolizisten angezündet hat. Der Vorfall ereignete sich, als ein Einwohner von Schytomyr, unter dem Einfluss telefonischer Drohungen, zustimmte, das Verbrechen im Interesse eines Unbekannten zu begehen.
Nach Angaben der Ermittler ist der Verdächtige ein 25-jähriger Einwohner von Schytomyr, der in die Hauptstadt gekommen war, um Geld zu verdienen, und als Kfz-Schlosser arbeitete.
Durchführung des kriminellen 'Auftrags'
Wie bekannt wurde, hatte der Freund des Festgenommenen ein Mädchen im Internet kennengelernt und plante ein Treffen mit ihr. Unerwartet erhielt er einen Anruf von angeblich einem Vertreter der Strafverfolgungsbehörde, der erklärte, dass seine neue Bekanntschaft Verbindungen zu einem Aggressorstaat habe. Der Pseudopolizist deutete auf mögliche unangenehme Folgen hin, wenn der Mann mit dem Mädchen weiter kommuniziert.
Danach erhielt der Täter einen 'Rat': Er könnte Probleme vermeiden, wenn er die Postfiliale anzündet, in der, so der telefonische 'Polizist', ein Komplize des Mädchens arbeitet.
Festnahme und Folgen
Der Mann stimmte dem Verbrechen zu und zog seinen Bekannten zur Ausführung heran. Als sie zur Postfiliale kamen, übergoss der Bekannte die Eingangstür mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sie an. Das Feuer beschädigte die Tür und stellte eine Bedrohung für die Besucher und Mitarbeiter dar, jedoch gab es keine Verletzten.
Der Festgenommene befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Er wurde wegen vorsätzlicher Beschädigung von Eigentum aus Gründen des Eigenrechts und Betrugs angeklagt. Die Taten werden gemäß den Artikeln des Strafgesetzbuchs der Ukraine untersucht.
Die Polizei betont, dass Pseudopolizisten aktiv psychologischen Druck und gefälschte Drohungen nutzen, um Bürger in kriminelle Aktivitäten zu verwickeln. Die Strafverfolgungsbehörden fordern die Bürger auf, alle telefonischen Mitteilungen von angeblichen Polizisten zu überprüfen und verdächtige Anrufe zu melden.
Die Voruntersuchung dauert an, um alle Umstände des Vorfalls und die mögliche Beteiligung anderer Personen an der Brandstiftung festzustellen.
Früher wurde über die Festnahme eines Kiewers berichtet, der die Tür einer Wohnung einer Rentnerin im Schewtschenkowski-Bezirk angezündet hatte, um den 'Auftrag' von Pseudopolizisten auszuführen.
Die Festnahme des Mannes, der die Postfiliale angezündet hat, illustriert die neuen Bedrohungen, die durch Betrug in Form von Strafverfolgern entstehen. Dieser Fall unterstreicht die Wichtigkeit der Vorsicht unter den Bürgern bei der Entgegennahme von Telefonanrufen von unbekannten Personen, die versuchen, das Vertrauen der Menschen auszunutzen. Die Strafverfolgungsbehörden arbeiten weiterhin an der Untersuchung und versichern, dass sie alles tun werden, um ähnliche kriminelle Machenschaften aufzudecken.Lesen Sie auch
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