Das Gericht in Dnipro hat ein Webmodel mit 86.000 Hryvnia wegen Pornografie belegt.

Das Gericht in Dnipro hat ein Webmodel mit 86.000 Hryvnia wegen Pornografie belegt
Das Gericht in Dnipro hat ein Webmodel mit 86.000 Hryvnia wegen Pornografie belegt

Nach Angaben von ТСН: Das Gericht des Bezirkes Sobornyi in Dnipro hat ein Urteil gegen eine örtliche Bewohnerin gefällt, die mit der Herstellung und Verbreitung von pornografischen Videos im Internet beschäftigt war. Die Frau arbeitete unter dem Pseudonym „Wow_Lady“ als Webmodel.

Was über den Fall bekannt ist

Die Ermittlungen ergaben, dass die Angeklagte sich auf der beliebten Erotikplattform „Stripchat“ registriert hatte. Von Oktober bis Dezember 2024 führte sie regelmäßig Livestreams aus einer angemieteten Wohnung. Während der Übertragungen entblößte sich die Frau vor den Zuschauern und zeigte ihre Geschlechtsorgane, was gemäß den Ergebnissen einer kunstwissenschaftlichen Expertise als pornografische Produktion gilt.

Die Strafverfolgungsbehörden dokumentierten mindestens 10 Episoden solcher Übertragungen, die als „Bildschirmaufnahme“-Videodateien gespeichert wurden.

Die Person der Angeklagten

Im Gericht gestand die Frau vollständig ihre Schuld und bekundete Reue.

Es ist bekannt, dass sie:

  • zuvor nicht vorbestraft war;

  • offiziell beschäftigt ist;

  • selbstständig eine minderjährige Tochter, geboren 2012, aufzieht;

Die Strafe

Das Gericht qualifizierte die Handlungen der Frau gemäß Teil 2 des Artikels 301 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Herstellung und Verbreitung von Pornografie). Obwohl der Artikel die Möglichkeit einer Freiheitsstrafe vorsieht, verhängte der Richter unter Berücksichtigung der aufrichtigen Reue und der Anwesenheit eines Kindes eine mildere Strafe.

Die Frau wurde für schuldig befunden und erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 51.000 Hryvnia.

Darüber hinaus muss die Verurteilte eine beträchtliche Summe für die Durchführung der gerichtlichen Expertisen zahlen — 34.892 Hryvnia. Somit beliefen sich die Gesamtausgaben für die „Verdienste“ vor der Kamera auf fast 86.000 Hryvnia.

Dieser Fall ist ein anschauliches Beispiel für die modernen Herausforderungen im Bereich der Internetkriminalität. Das Urteil des Gerichts hebt die Bedeutung der Regulierung von Inhalten im Netz und die möglichen Folgen solcher Handlungen für Minderjährige hervor, die in solche Tätigkeiten verwickelt werden können. Angesichts der Situation mit Pornografie auf Plattformen für Erwachsene könnten solche Fälle in der Ukraine zunehmend relevant werden.


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